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Sammlung John S. White

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Alcest:
Ich fand die Bildersammlung mit Ausnahme weniger Stufen recht langweilig, muss ich sagen.


Mein erstes Sammlerjahr (also 2011 - Anfang 2012) habe ich auch Alles quer durch die Bank mitgenommen. Hauptsache bunt.

Nun sammle ich neben absoluten Klassikern fast nur Schwermetall- und Arsenmineralien; Mineralien wie Fluorit gehen vollkommen an mir vorbei. Ich habe nur aus der Sammlungsauflösung, die hier vor ein paar Wochen war, einen Dalnegorsker Fluorit. Ich finde das Zeug sonst einfach sterbenslangweilig, sei es noch so varianten- und farbenreich.

Aus den Minen der typischen Uranmineralien aus dem Kongo wurde das Material für das Manhattan Project gewonnen, die Uranmineralien aus Wismutproduktion haben wohl maßgeblich am Kalten Krieg mitgewirkt und was für "Potential" eine kiloschwere Arsenstufe hat - so eine Geschichte kann kein Quarz der Welt erzählen.

Sicherlich mag meine Faszination grenzwertig sein, aber ist das nicht eben das Schöne an unserem Hobby, dass wir uns alle für Verschiedenes begeistern?

Klinoklas:
Nettes PDF, danke für den Link.
Es hat mir Spaß gemacht mir das anzusehen.

Gruß
René

Embarak:
Hallo


--- Zitat ---Mhm...ich könnt mir vorstellen das der Andreas einen typischen "Buntit Sammler" meint, der eigentlich nur nach Ästhetik sammelt und sich mit Mineralien,Lagerstätten,Geologie und Mineralogie nicht wirklich beschäftigt.
Halt jemand dem der äussere Schein wichtiger ist als die wissenschaftliche oder historische Geschichte zu dem Stück.
Es gibt halt solche und solche Sammler....!  :D

--- Ende Zitat ---
Sinn für Ästhetik und Fachwissen schließen sich doch nicht aus.
Es gibt halt solche und solche Sammler, insbesondere solche, die nach längerer sammlerischer Evolution mit ihrer Art des Sammelns
die einzig richtige Art des Sammelns entdeckt zu haben glauben.
Bei einer globalen Wissenschaft mit fast unendlicher Vielfalt wird sich jeder früher oder später spezialisieren müssen, auch die Museen.
Dann legt sich eben manch einer auf eine bestimmte Mineralienauswahl weltweit fest, ein anderer sammelt regional egal ob ästhetisch oder nicht, Hauptsache viel Geschichte usw.

Ich maße mir jedenfalls nicht an, festzulegen, welche Art des Sammelns richtig oder falsch ist.
Diese Diskussionen werden mit der Zeit etwas dröge.
Für mich zählt als Ergebnis unserer verschiedenen Arten zu Sammeln in erster Linie das LEXIKON als Gemeinschaftsprodukt.

Ich habe in der John-White-Sammlung durchaus eine Menge interessanter Stufen gefunden.
Nur der Frosch aus Serpentin käme mir nicht ins Haus...   8)

Gruß
Norbert


 
 

Klinoklas:

--- Zitat von: Embarak am 08 Aug 12, 23:31 ---Hallo


--- Zitat ---Mhm...ich könnt mir vorstellen das der Andreas einen typischen "Buntit Sammler" meint, der eigentlich nur nach Ästhetik sammelt und sich mit Mineralien,Lagerstätten,Geologie und Mineralogie nicht wirklich beschäftigt.
Halt jemand dem der äussere Schein wichtiger ist als die wissenschaftliche oder historische Geschichte zu dem Stück.
Es gibt halt solche und solche Sammler....!  :D

--- Ende Zitat ---
Sinn für Ästhetik und Fachwissen schließen sich doch nicht aus.
Es gibt halt solche und solche Sammler, insbesondere solche, die nach längerer sammlerischer Evolution mit ihrer Art des Sammelns
die einzig richtige Art des Sammelns entdeckt zu haben glauben.
Bei einer globalen Wissenschaft mit fast unendlicher Vielfalt wird sich jeder früher oder später spezialisieren müssen, auch die Museen.
Dann legt sich eben manch einer auf eine bestimmte Mineralienauswahl weltweit fest, ein anderer sammelt regional egal ob ästhetisch oder nicht, Hauptsache viel Geschichte usw.

Ich maße mir jedenfalls nicht an, festzulegen, welche Art des Sammelns richtig oder falsch ist.
Diese Diskussionen werden mit der Zeit etwas dröge.
Für mich zählt als Ergebnis unserer verschiedenen Arten zu Sammeln in erster Linie das LEXIKON als Gemeinschaftsprodukt.

Ich habe in der John-White-Sammlung durchaus eine Menge interessanter Stufen gefunden.
Nur der Frosch aus Serpentin käme mir nicht ins Haus...   8)

Gruß
Norbert

--- Ende Zitat ---

So sehe ich das auch, ich war nur zu müde, das alles mal wieder zu schreiben.  :P

Gruß
René

uwe:
@Bodo: Ich muß Dir aber widersprechen. Schließlich hast Du mit Deinem Fund in Johann-Georgenstadt doch einiges für die lokale Mineralogie geleistet. Ein Ästhetiksammler hätte die gelbgrünen Krusten liegen gelassen.

Gruß
Uwe

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