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Giftküche
sapphire:
Hallo Jens,
--- Zitat ---In Euba ist es schwierig,die Sachen zu behandeln,da hier schon viel Feldspat in Kaolin umgewandelt in den Ritzen sitzt.Dieses Gemenge wird in der Säure weich,löst sich aber nicht ab.
--- Ende Zitat ---
Wenn die Stufen mechanisch nicht zu empfindlich sind, dann bietet sich an, da mit einem Hochdruckreiniger rüber zu gehen. Entweder mit dem Kärcher oder es gibt auch Reinigungspistolen, die da ziemlich aufräumen.
Viele Grüsse
Andreas
Hg:
sorry.....aber da läuft jeder ausgebildete Chemiker die Hände über den Kopf schlagend zusammen wenn man die ersten Bilder betrachtet.
--- Zitat ---Ich habe die Menge wirklich noch nie bemessen,was ich dort rein gebe.Grob gesehen 3l Wasser,dann eine Kaffeetasse Oxalsäure,dann
1l Salzsäure(33%) und dann einen virtel Liter Phosphorsäure(85%) dazu.Das ist wie gesagt sehr grob bemessen,da ich das einfach aus den Kanistern eingieße.
--- Ende Zitat ---
Da freut sich jeder Gefahrgutzug der FFW, wenn er aufräumen muss wenn was völlig unerwartet schiefgeht oder ganz plötzlich völlig anders reagiert als man das anfangs denkt. Chemikalien sind doch von so manchem unterschätzt.
Mit solchen Bildern würde ich ganz ehrlich nicht hausieren gehen.
Gruß von einem Chemiker
uwe:
Na macht mal halb lang. Solange man die Angelegenheit im Freien durchführt und seinen Richer nicht über den Topf hängt, ist mit eine entwaige Gefahr oder gar dem Einsatz der Feuerwehr nicht zu rechnen. Man kann die Überzüge nicht runterbeten, sondern muß schon etwas kräftiger zulangen. Das ist natürlich für eine Nation der Bedenkenträger schwer erträglich.
Auch wenn man z.B. Silber mit Wasserstoffperoxyd aus dem Arsen löst entstehen giftige Arsenwasserstoffgase (ich glaube das war Grünkreuz-Kampfgas) und trotzdem lagen bei mir noch keine toten Katzen im Hof rum.
Uwe
Alcest:
--- Zitat von: Hg am 13 Sep 12, 10:33 ---sorry.....aber da läuft jeder ausgebildete Chemiker die Hände über den Kopf schlagend zusammen wenn man die ersten Bilder betrachtet.
--- Zitat ---Ich habe die Menge wirklich noch nie bemessen,was ich dort rein gebe.Grob gesehen 3l Wasser,dann eine Kaffeetasse Oxalsäure,dann
1l Salzsäure(33%) und dann einen virtel Liter Phosphorsäure(85%) dazu.Das ist wie gesagt sehr grob bemessen,da ich das einfach aus den Kanistern eingieße.
--- Ende Zitat ---
Da freut sich jeder Gefahrgutzug der FFW, wenn er aufräumen muss wenn was völlig unerwartet schiefgeht oder ganz plötzlich völlig anders reagiert als man das anfangs denkt. Chemikalien sind doch von so manchem unterschätzt.
Mit solchen Bildern würde ich ganz ehrlich nicht hausieren gehen.
Gruß von einem Chemiker
--- Ende Zitat ---
Hast du schon jemals ein/em Erstsemester-Nebenfächler-Anorganik-Praktikum betreuen bzw. beiwohnen dürfen ?
Best of:
"Was isn das fürn brauner Dampf?" "Keine Ahnung, irgendwas mit Brom."
"Was riecht denn hier so angebrannt? [entfernt], das ist mein Finger!"
und der Klassiker: "Uii das blubbert aber ganz schön!"
Nicht zu vergessen die Kommilitonen, die mit 500 ml Becherglas zum Lösungsmittelschrank rennen, um sich eine gesunde Portion Chloroform abzufüllen und damit dann quer durch das Labor laufen.
Eigentlich ist es grob fahrlässig, diese Praktika zu machen und ich wundere mich immer noch, dass da nie Schlimmes passiert.
Hg:
--- Zitat ---Hast du schon jemals ein/em Erstsemester-Nebenfächler-Anorganik-Praktikum betreuen bzw. beiwohnen dürfen ?
--- Ende Zitat ---
ja, ich "durfte" 2. Semester Chemie (Anorganik & Trennungsgänge; 120 Studenten in 3 großen Laborsälen), Humanbiologen (Radiochemie), Physiker & Geographen (Nebenfach Chemie) betreuen. Über die umgesetzten Ideen könnte man ein Buch schreiben. Aber solche Töpfe toppen das trotzdem auch wenn man gleich wieder als [entfernt] an die Wand gestellt wird. Ich bleibe bei meiner Meinung.
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