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Autor Thema: Pechblende aus dem Erzgebirge  (Gelesen 22613 mal)

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Offline dorypterus

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Pechblende aus dem Erzgebirge
« am: 18 Sep 12, 20:16 »
Hallo Leute,

Mir ist heut aus einer alten eigentlich unbedeutenden Sammlung ein etwa 5cm mal 8 cm grosses Stüfchen Pechblende mit nem
aufgewachsenen Quarz und einer etwa 2 cm stehenden Turmalinnadel in die Finger gekommen.
Wie soll ich damit umgehen, hab garkeine Erfahrung mit solch strahlendem Material.
Hab es erstmal sicher in ner Plastikdose untergebracht und im Aussenbereich gelagert.
Bitte gebt mir brauchbare Infos, damit ich das Stück sicher unterbringen kann, oder noch besser,
wer will das Stüfchen haben?
Glück Auf
Matze

Offline Jochen1Knochen

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  • In meinem Brunnen ist ein Quarzgang
Re: Pechblende aus dem Erzgebirge
« Antwort #1 am: 18 Sep 12, 20:42 »
Hallo!
Pechblende und Turmalin?Dazu solltest du aber mal ein Foto bringen.Sowas kann ich mir ja überhaupt nicht vorstellen :o
Gruß Jens

Offline dorypterus

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  • Ullmannia sp. aus dem Zechstein von Mansfeld
Re: Pechblende aus dem Erzgebirge
« Antwort #2 am: 18 Sep 12, 20:48 »
Hallo,
mach morgen ein Bild von dem Stück.
Hab es so gut es geht beschrieben und auf dem Fundzettel steht halt Pechblende,Quarz und Turmalin.
Ist mir auch alles ein wenig kurios, aber ich möchte lieber auf Nummer sicher gehen, nicht das ich mich noch
verstrahle.
grüsse
Matze

Offline Sebastian

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Re: Pechblende aus dem Erzgebirge
« Antwort #3 am: 18 Sep 12, 20:57 »
Hallo,
du kannst hier im Forum unzählige Diskussionen zu dem Thema abrufen.
Einfach in die Suchzeile des Forums eingeben und du kannst sehr viele kontroverse Diskussionen lesen.
Gruss Sebastian

Offline limestone

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Re: Pechblende aus dem Erzgebirge
« Antwort #4 am: 18 Sep 12, 20:59 »
Hallo Matze,
naja, verstrahlen wird schon etwas schwierig werden, außer Du isst das Stück auf, oder zerreibst es und inhalierst es dann. Viel mehr Möglichkeiten fallen mir jetzt nicht ein, naja eine noch. Du steckst es in die Hosentasche...
Glück Auf
Ralf

Offline dorypterus

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  • Ullmannia sp. aus dem Zechstein von Mansfeld
Re: Pechblende aus dem Erzgebirge
« Antwort #5 am: 18 Sep 12, 21:03 »
Also ist das Zeug eigentlich doch garnicht so gefährlich wie man so denkt!?
Danke euch schon mal und morgen mach ich Bilder, da könnt ihr mir dann sagen ob es wirklich Pechblende ist
oder die Bestimmung vielleicht auch nur falsch ist.
Grüsse
Matze

Offline alihofi

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Re: Pechblende aus dem Erzgebirge
« Antwort #6 am: 18 Sep 12, 21:06 »
Hallo,

hast Du vielleicht auch einen Fundort zu dieser Stufe ?
So eine Paragnese ist mir noch nicht untergekommen.
Sicher ist natürlich ein Geigerzähler !

Gruß
alihofi

Offline dorypterus

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  • Ullmannia sp. aus dem Zechstein von Mansfeld
Re: Pechblende aus dem Erzgebirge
« Antwort #7 am: 18 Sep 12, 21:11 »
Hab heut ne Sammlung bekommen und da war das Stück dabei,hab den Fundzettel gelesen und war erstmal erschrocken.
hab das Stück dann beiseite in ne Dose getan und das steht es nun seit heut morgen.
In der Kiste war noch mehr Material allerdings war auf der Kiste nur Als Fundort Erzgebirge vermerkt und bei den einzelnen
Stufen nur das Mineral.Ist halt blöd bei so alten Sammlungen.
Hab halt mit Pechblende und solchen Zeug was straht keine Erfahrungen und will da lieber sicher gehen.

Grüsse
Matze

Offline Alcest

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Re: Pechblende aus dem Erzgebirge
« Antwort #8 am: 18 Sep 12, 21:46 »
Hallo,

Pechblende einfach eindosen und nicht mit dem Kopf über dem Stück hängen. Wenn das Stück auf 5*8 cm nicht gerade ein Kilo wiegt, würde ich mir da keine Gedanken machen.

Die Dose optimalerweise im Freien öffnen und auch dort fotografieren.

Die Strahlung ist bei 5*8 cm, wenn die Stufe nicht abnormal schwer ist und nur ein schwarzer Überzug drauf ist, nicht weiter tragisch. Das Öffnen im Freien ist wegen dem Radon, welches während dem Uranzerfall (bzw. einem Folgenuklid) entsteht und als Gas potenziell eher einzuatmen ist als ein Kristall.
Strahlenschutzbeauftragte würden dich wahrscheinlich direkt mit Blei einmauern, die o.g. einfachen Sicherheitsvorkehrungen genügen meiner Ansicht nach jedoch völlig.


Im Zweifelsfalle kannst du mir das Stück zukommen lassen, sofern sich hier niemand anderes findet.

Offline alihofi

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Re: Pechblende aus dem Erzgebirge
« Antwort #9 am: 18 Sep 12, 21:48 »
Hallo Matze ,

wenn du wirklich sicher gehen willst , kommst Du nicht ohne einen Geigerzähler aus.
Die Pechblende (Uraninit) wird auch öfters mal verwechselt  Bsp.: Psilomelan in nieriger, traubiger Ausbildung wird als schwarzer Glaskopf bezeichnet (Manganerze, Manganomelan).

Gruß
alihofi

Offline uwe

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Re: Pechblende aus dem Erzgebirge
« Antwort #10 am: 18 Sep 12, 22:17 »
Also Pechblende mit einem Turmalin ist schon sehr ungewöhnlich. Wird wohl gar keine Pechblende sein.

Uwe

Offline Alcest

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Re: Pechblende aus dem Erzgebirge
« Antwort #11 am: 18 Sep 12, 22:39 »
Oder kein Turmalin  ;D

Offline pseudonym

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Re: Pechblende aus dem Erzgebirge
« Antwort #12 am: 19 Sep 12, 00:27 »
Naja wichtig wär noch gewesen bevor man anfängt ganze Sammlungen aufzukaufen sich erstmal nen Geigerz. zu beschaffen oder ein Smartphone  ;) , da kann immer mal was dabei sein was son bissel strahlt .

Ist ja net weiter tragisch wenn man damit umzugehen weiß , nur wissen muss man es .

Offline Glück auf

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  • Gruß - Glück auf!
Re: Pechblende aus dem Erzgebirge
« Antwort #13 am: 19 Sep 12, 08:01 »
Hallo! Kann man sich den irgendwo einen Geigerzähler leihen? (wenn dann Wo?) Sicher möchte Matze deswegen nicht gleich sich so ein relativ teures Gerät kaufen, und außerdem würde mich das auch mal interesieren, bin mir da in meiner Sammlung nähmlich auch nicht 100 Prozent sicher...  Alles Gute! u. Glück auf!  Klaus ??? :)

Offline Alcest

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Re: Pechblende aus dem Erzgebirge
« Antwort #14 am: 19 Sep 12, 08:17 »
Einen verbindlichen Ansprechpartner für das Ausleihen gibt es nicht.

Das betreffende Stück per Päckchen oder Paket an einen bekannten Sammler mit Geigerzähler zu senden, sollte die günstigste Option sein.

Wenn nicht gerade die improvisierte Smartphonelösung in Betracht kommt (die auch eine definitiv radioaktive Probe mit bekannter Dosis voraussetzt), wäre wohl am gescheitesten.

Gerade in Sachsen solltest du bestimmt Sammler kennen/finden, die dir da weiterhelfen können.

 

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