Hallo!
Ich möchte das Thema nochmals aufwärmen.Im Vorfeld hatte ich bezüglich Sachsen auf Ehrenfriedersdorf,Dörfel oder Annaberg getippt.Ich hatte das nicht geschrieben,um niemanden zu beeinflussen.Nun liegt mir das Stück jetzt selbst vor der Nase und ich habe was zu knobeln.

Das Teil hat einen Samtglanz,weshalb ich den alpinen Raum ausklammern möchte.Die Überkrustung der Rückseite ist lediglich Quarz.Keinerlei Begleitmineralien sind vorhanden.Die Anwachsstelle enthält einen Muscovit welcher für einen Gneis typisch ist.Das Erzgebirge würde dementsprechend gut passen.
Nun fasse ich mal die Negationen zusammen:
Anatas: Ahrntal- kein Stilbitbelag und alpinuntypischer Samtglanz
Tobi: Namibia- Samtglanz und Muscovitanwachsung
Prismatinium: Granulitgebirge- Kluftbildung,da ohne Matrix und daher unwahrscheinlich als Drusenbildung
,zumal das Granulitgebirge nur einen geringen Gneismantel führt.
mein Bruder: Neumühle(Kuhberg)- in der letzten Abbauperiode gab es eine Druse mit solchen Quarzen.
Aber diese Muscovitbasis ?Das würde ich auch verneinen wollen
Gruß Jens