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Beryll Irfersgrün
Conny3:
Hallo,
im Vollstädt steht auf S. 228 (6. Auflage, 1981): Cordierit in sehr großen, idiomorphen Kristallen, meist in feinschuppigen Glimmer umgewandelt (sog. Pinit).Wie gesagt der Vollstädt ist die einschlägige Literatur aus DDR Zeiten, mit ihrer damaligen für uns Sammler aber maasgebenden Darstellung der Mineralisation. Vielleicht haben die "westdeutschen Sammler" da noch gutes Material zum zeigen ??? ;)
--- Zitat ---und das gute Material damals von wenigen eingeweihten Sammlern auch viel nach Westdeutschland über Jahre verkauft wurde
--- Ende Zitat ---
Wer das letztendlich untersucht hat, bzw. ob es tatsächlich Cordierit vorher war, weiß ich nicht. Einen großen Pinitkristall habe ich auch noch, vollständig in Glimmer umgewandelt. Die nachfolgenden Bilder zeigen ein Bruchstück des Pinits. (BB: jeweils ca.7 cm) und zwei kleinere Apatitkristalle, die damals beim Waschen des Granitgruses gefunden wurden. Die Apatite sind ca. 6 mm groß.
Gruß Conny
Conny3:
Hallo,
.... und hier zum Schluss noch eine kleine nette Druse mit Apatit (BB: ca.20 mm) und noch drei ältere Links die auch zu Irfersgrün passen.
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,724.15.html (das ging es auch schon um Pinit)
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,29250.msg225836.html#msg225836
http://www.schatzsucher.de/Foren/showthread.php?t=7137 (Bild vom August 2002 ist unten zu sehen!)
Gruß Conny
Jochen1Knochen:
Hallo!
Ja so kenne ich es auch.
Pinit eben aus der Umwandlung von Cordierit in Sericit und Chlorit.
Oder haben sich da Apatite umgewandelt?Da sind ja zumindest mal noch welche vorhanden,wohingegen wohl wirklich niemand Cordierit von dort zu haben scheint.Aber Apatit in Verglimmerung?Gibt es denn sowas? ??? ::)
Gruß Jens
Jochen1Knochen:
Noch ein kurzer Gedanke:
Wenn das nicht mal einfach nur ganz normale Glimmerkristalle waren,welche chloritisiert wurden und Cordierit einfach mal in der Beschreibung damals das naheliegendste war.Dafür würde auch der blättrige Zustand der Pinite passen,welcher bei der Umwandlung von Cordierit sicher nicht so anfallen würde.
Gruß Jens
docedelsachs:
Ist teilweise eine Möglichkeit mit der direkten Entstehung, die man in Betracht ziehen sollte und ja, woher kommt der Gedanke, dass es Cordierit ist, außer aus dem Vollstädtbuch. Andererseits gibt es selten auch Stücken die von der Konsistenz und vom Aussehen wie Schörl sind, also nicht feinschuppig und sehr hart, Fettglanz, man könnte es vom Ausshen her am Besten mit milchigen Beryllen beschreiben in einem matten Blauggraugrünton. Das könnten schon Umwandlungsprozesse von Schörl zu... was weiß ich was sein. Eine sekundäre Phase die definitiv stattgefunden hat, kann hier vielleicht auch was in einer Lösung ausgehärtet haben und wenn es der Glimmer ist der verquarzt ist.
Übrigens wie ist denn sowas in den 2 Bildern von Jens aus einem anderen Thema zu erklären, wenn nicht durch Umwandlungsprozesse und mehrere Phasen und bestimmt nicht durch vorher dagewesenen Cordierit? ???:
Umwandlungsbeispiel von Schörl in Glimmer:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php?action=dlattach;topic=30958.0;attach=121294;image
oder
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php?action=dlattach;topic=30958.0;attach=121300;image
Glück Auf Docedelsachs
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