Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición > Bestimmungsanfragen zu Schlacken/Gläsern/Kunstprodukten

sehr schwerer Brocken/ Wolfram-Eisen-Hüttenprodukt

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Jochen1Knochen:

--- Zitat von: Krizu am 09 Dec 12, 15:29 ---Daher waere bei einem Widia-Baggerzahn in meinen Augen Ende der Exotik.

--- Ende Zitat ---

Hallo Frank!
Dann würden wir uns aber eher ins Gebiet der Schlacken begeben,denn wie ein Teil eines Werkzeuges sieht das auf keiner einzigen Aufnahme aus.
Ein  erkennbarer größerer Einschluß,ein Bruch in der Mitte,natürlich wirkender Rostbelag und auch keine mechanischen Einwirkungen aufgrund von Arbeitseinsatz.
Und wenn das ein Stück aus der Schmelze einer Giesserei ist kann man sowiso nur rätseln,da es zuviele Legierungen gibt.
Irgendwie sieht für mich das Stück aber natürlich aus.
Gruß Jens

Krizu:
Hallo Jens,

Wolfram oder WC wird nicht gegossen. Ich bin der Meinung, dass langsam eine gescheite Analyse her muss.

MfG

Frank

Linda:
Hi,
also wenn ich mir die bilder so ansehe, dann sieht es optisch aus wie mein "Bleiglanz, arsenopyrit, pyrit-gemisch" wo wir ja auch etwas länger überlegt hatten was es sein könnte, aber meins ist deutlich weicher...kann es mit dem messer ritzen, mir wurde geraten so schöne tests zu machen, eine ecke abzuschlagen (aber wenn diese hier so hart ist wird das nicht so einfach) und es mal in eine flamme zu halten, durch den knoblauchgeruch sind wir dann auf das arsen darin gekommen, rein optisch würde ich sagen, es sieht genauso aus, aber das reicht ja nicht für eine Bestimmung, wie wir alle wissen
Grüße Linda

berthold:
Hallo

@Klaus,

--- Zitat ---Interessant. Ti hat eine Dichte von 4,5, Fe von 7,9 und Nb von 8,6 g/cm³. Da möchte ich wirklich wissen, mit welcher Mathematik man daraus eine resultierende Dichte von 12 errechnen kann.
--- Ende Zitat ---

C( Graphit) hat eine Dichte von ca. 2.2, wie kommen wir zu einer Dichte von 3,52 für C (Diamant) ? Ganz einfach, wir packen die Kohlenstoff-Atome dichter zusammen. Nach welcher Mathematik das geht kann ich Dir auch sagen:  Dx = (Z * M) / (V * NA) 
(siehe http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Röntgendichte).

@Linda

--- Zitat ---sieht es optisch aus wie mein "Bleiglanz, arsenopyrit, pyrit-gemisch"
--- Ende Zitat ---
Sowas kann es aufgrund der wohl jetzt gesicherten Dichte von ca. 12 nicht sein.

Wenn ich zwischen
- natürlich (Mineralbildung)
- Hütten(Abfall)produkt
- Werkzeug (Teil/Rest)
nach der Optik entscheiden soll würde ich auf Hütten(Abfall)produkt tippen. Die Detail-Bilder (Beitrag #11) zeigen mir nämlich keine homogene Struktur wie ich sie bei einem Werkzeug-Werkstoff vermuten würde. Natürliche Mineralbildung kommt aufgrund der Härte und Dichte nicht in Betracht.

Gruß
Berthold 

kks:

--- Zitat von: berthold am 09 Dec 12, 20:47 --- Ganz einfach, wir packen die Kohlenstoff-Atome dichter zusammen.

--- Ende Zitat ---

Problem ist nur, dass wir hier nicht über den extrem locker gepackten Graphit reden, sondern über drei Metalle, die schon von sich aus relativ dicht gepackt sind. Wenn Du ein Beispiel hast, bei dem eine Legierung aus drei Metallen um gut ein Drittel dichter ist als die dichteste Komponente, nur zu: ich bin gespannt.

Gruß,
Klaus
 

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