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Autor Thema: Haiwirbel (Seltsamer, toller Stein aus Ägypten - brauche Hilfe für Bestimmung)  (Gelesen 27811 mal)

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Offline Stonebrother

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  • Lieber "steinreich" als arm dran.
Ich kann mich daran erinnern mal eine Reportage über Wüstenmumien in Ägypten gesehen zu haben. Da wurden (zu Zeiten der Pharaoen) die Menschen nach dem Tode in Leinentücher eingewickelt und im Wüstensand vergraben und sind erst in der Neuzeit durch Dünenbewegung, Sandstürme u.a. zu Hauf zum Vorschein gekommen.
Was spricht gegen die Theorie von der Dünenbewegung?

Ich bleib dabei: Ein aus Horn gefertigter Gebrauchsgegenstand (Verschlußknopf, Schmuck, oder ähnliches)
« Letzte Änderung: 08 Dec 12, 23:35 von Stonebrother »

Offline Lausitz

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Hatte Anfangs auch ein künstliches Teil aus einen tierischen Geweih oder Horn vermutet, und nach längerer Ansicht der Bilder bleib ich dabei. Versteinertes Holz schließe ich zu 99,99% aus.

Offline uwe

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Warum sollte ein Verschlußknopf auf beiden Seiten konkav sein? Das widerspricht dem Verwendungszweck. Hallo Stefanie, bitte bestimme mal die Härte (Nagelfeile oder Nähnadel), damit wir Horn endgültig ausschließen können.

Uwe

Butzze

  • Gast
Die Idee, dass es ein bearbeiteter Knopf o.ä. ist, kann ich zu 100% ausschließen. Ich erinnere daran: dieses Gegend der weißen Wüste (bzw. es ist außerhalb davon) wird von absolut niemand besucht.

Und du stehst dort am "Eingang" und kontrollierst das seit 5000 Jahren?

Immer wieder interessant wie dogmatisch man denken kann ???

PS: Ähm, du warst ja auch irgendwie da..... ;D

Offline Harzsammler

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Hallo,

das ist eindeutig ein Wirbel, sicher von einem Fisch.
Aus Marokko wird sowas auch oft angeboten
Glückwunsch zu dem schönen Stück.

Schon mal Geweih oder Horn von innen gesehen? Sieht ganz anders aus. Deutlich erkennt man dabei eine spongiöse Struktur, die bei Fischwirbeln fehlt.

http://1.2.3.12/bmi/www.lederkram.de/lederkram/grosserbilderordner/geweihscheibennah.jpg

Michael
« Letzte Änderung: 09 Dec 12, 11:06 von Harzsammler »

Offline Lausitz

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Hallo Harzsammler,leider funktioniert dein Link bei mir hier nicht, hab aber das gefunden,was deine Vermutung/Behauptung weitestgehend unterstützt.
http://www.nuggetsfactory.com/shop/6102-8600-thickbox/menge-10-fossile-wirbel-von-fischen-des-marokko-005.jpg

Offline Embarak

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Hallo,
Zitat
das ist eindeutig ein Wirbel, sicher von einem Fisch.
Aus Marokko wird sowas auch oft angeboten

Dem kann ich nur zustimmen !
Eine ganze Menge hits hat man bei google-image-Suche mit "fossil vertebra fish" oder "fossil Shark Vertebrae".
Je nach Position der Wirbel in der Wirbelsäule mal mit, mal ohne zentrales Loch.
Angebote und Infos gibt es auch diverse, z.B.:
http://www.nuggetsfactory.com/shop/de/otodus-obliquus/6102-menge-10-fossile-wirbel-von-fischen-des-marokko-005.html
http://de.123rf.com/photo_5046642_isolierte-selten-ausgestorben-mako-shark-wirbel-und-zahn-auf-weissem-hintergrund.html
http://www.fao.org/docrep/009/a0212e/A0212E10.htm
http://www.etsy.com/listing/19313682/shark-vertebrae-beads-from-africa
Mir gefällt besonders
http://www.fossilguy.com/gallery/vert/fish-shark/remnant.htm


Interessant, daß es auch fossile Hai-Wirbel gibt, da Haie ja eigentlich Knorpelfische sind.
Würde mich interessieren, wie dabei die Fossilisation vonstatten geht.

Gruß
Norbert

Offline Sprotte

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Hallo,

sieht für mich ebensfalls wie ein Haiwirbel aus.

Viele Grüße
Sprotte

PS: Bei Haien können die Wirbelkörper auch beim lebendem Individuum kalzifiziert sein, so dass diese fossilieren können.
« Letzte Änderung: 10 Dec 12, 18:06 von Sprotte »

Offline Stonebrother

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  • Lieber "steinreich" als arm dran.
Von der Ober- und Unterseite sieht das doch verdächtig nach einem Haiwirbel aus aber der Rand gleicht eher einem Horn.
Hm, was isses den jetzt  ???

Offline Glück auf

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  • Gruß - Glück auf!
Hallo :)! Was ist aber dann das, was ausieht wie Rinde?  Klaus

Offline Harzsammler

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Die "Kruste" ist das, was schon am "lebenden" Wirbel die äußere Struktur bildet. Diese verwittert mehr oder weniger oder wird ganz abgeschliffen.

Hier sieht man sie sehr schön:
http://www.steinkern.de/steinkern-de-galerie/image.raw?view=image&type=img&id=9564

Michael

Offline Jörg

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  • Machmal kommen sie auch von oben
    • Homepage
Hallo,

ziemlich sicher Wirbelkörper eines Hai.
Die äußere Oberfläche, das was auf den Fotos wie Rinde aussieht, muss aus anatomischen Gründen rau sein.
Dort waren z. B. die Neuralbögen angewachsen.
Auch befanden sich an jedem einzelnen Wirbelkörper Muskelansätze, und die haften auf rauen Untergründen besser als auf glatten.
Ist beim Menschen auch so, überall wo Muskeln an den Knochen anhaften, gibt es eine Rauhigkeit.
Die sind hier durch den Lauf der Zeit etwas stärker heraus gewittert und treten deutlicher hervor.
Die hervorstehende Rauhigkeit am Knochen ist von der Substanz her dichter, weil muss mehr aushalten können und verwittert langsamer als der Rest vom Knochen.
Ein -  zumindest orthopädisch gesehen - gesunder Hai.

Glück Auf!
Jörg

Offline Jochen1Knochen

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  • In meinem Brunnen ist ein Quarzgang
Hallo!
Lustiges Thema ;D
Haiwirbel? ;D  ;D
Es wurden doch schon genügend Hinweise gegeben,aber der Fragesteller ist hier leider auch wieder nicht Willens zu einer Flammenprobe oder einer Feilprobe.
Macht doch solche Themen lieber zu!
Kein Wunder,wenn sich Fachleute wie Triassammler hier aus dem Forum verabschieden :-\
Gruß Jens

Offline Harzsammler

  • inaktiver User
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  • Beiträge: 1.887
Hallo!
Lustiges Thema ;D
Haiwirbel? ;D  ;D
Es wurden doch schon genügend Hinweise gegeben,aber der Fragesteller ist hier leider auch wieder nicht Willens zu einer Flammenprobe oder einer Feilprobe.
Macht doch solche Themen lieber zu!
Kein Wunder,wenn sich Fachleute wie Triassammler hier aus dem Forum verabschieden :-\
Gruß Jens
Was belustigt Dich an der Bestimmung dieses Stückes als Haiwirbel?
Der Rainer hat sich sicher auch verabschiedet, weil gesicherte Bestimmungen immer wieder in Frage gestellt werden.

Michael

Offline pseudonym

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Naja Reisende soll man net aufhalten . ::)

Aber die geforderte Flammprobe hätte der TS nun wirklich mal machen können , das wär nicht zuviel verlangt gewesen.

 

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