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Neues Mineralienportrait - Granate und Granat-Supergruppe
Manfred Früchtl:
Hallo
--- Zitat von: Manfred Früchtl am 30 Dec 12, 19:01 ---Bei dieser Methode wird monochromatisches Laserlicht, welches auf ein Volumen von etwa 1 mm³ fokussiert werden kann, inelastisch an Molekülen oder kristallinen Festkörpern mit kovalenten Bindungsanteilen gestreut und ein charakteristisches Spektrum erzeugt. Damit lassen sich nicht nur winzige mineralische und fluide Einschlüsse zerstörungsfrei identifizieren, es können auch die chemischen Hauptkomponenten des Wirtskristalls bestimmt werden.
Jetzt geht es generell darum weitgehends alle Garanatfunde des frühen Mittelalters, Fundstellen zuzuordnen, um Licht in die Handelswege dieser Zeit zu bringen. Dazu müssen aber fast noch alle in Frage kommende Fundstellen untersucht werden , ich denke das dauert noch.
--- Ende Zitat ---
Ich weis nicht was Raman leisten kann, ich habe obige Aussage aus dem Buch zitiert.
Zum Granat; Es wurden die Einschlüsse bestimmt und man kann doch aus der Art und Menge der Einschlüsse im Vergleich dann den gefundenen Granat einer Fundstelle zuordnen. Darum geht es bei diesem Projekt.
Die LMU bestimmt für uns ( Münchener Mineralienfreunde ) seit kurzem auch Minerale mit Raman. Sie stehen noch am Anfang und bauen gerade eine Datenbank dazu auf. Ich denke sie können das dann auch.
Auch in USA, Arizona, gibt es ein Projekt das mit Raman arbeitet und dessen Ergebnisse im Internet öffentlich zugänglich sind.
The RRUFF™ Project is creating a complete set of high quality spectral data from well characterized minerals and is developing the technology to share this information with the world. Our collected data provides a standard for mineralogists, geoscientists, gemologists and the general public for the identification of minerals both on earth and for planetary exploration.
http://rruff.info/
Mailing Address
RRUFF Project
Department of Geosciences
University of Arizona
1040 E 4th, Tucson, AZ, USA.
85721-0077
Leiter des Projekts Bob DownsDirector
rdowns@u.arizona.edu
Ist bestimmt für viele Interessant.
Gruß Manfred
berthold:
Hallo Manfred,
--- Zitat ---Zum Granat; Es wurden die Einschlüsse bestimmt und man kann doch aus der Art und Menge der Einschlüsse im Vergleich dann den gefundenen Granat einer Fundstelle zuordnen. Darum geht es bei diesem Projekt.
--- Ende Zitat ---
Volle Zustimmung, das funktioniert sicher gut.
Die Analytik mit Raman ist eine tolle Sache, hat wie jedes Verfahren seine Grenzen. Ich bleibe dabei: Einen Almandin von einem Pyrop zu unterscheiden oder die Hauptkomponenten einer Mineralprobe zu bestimmen geht mit Raman-Spektroskopie nicht. Vergleiche doch einfach mal ein paar Spektren (z.B. von Alamandin und Pyrop) in der Ruff-Datenbank.
Gruß
Berthold
Krizu:
Hallo,
es gibt noch einige Raman-DAtenbanken mehr im Netz :-)
Auf Wunsch suche ich nochmal in den alten Mails.
MfG
Frank
guefz:
Hallo,
ich hatte mal zwei weitere recherchiert:
http://www.fis.unipr.it/phevix/ramandb.html
http://riodb.ibase.aist.go.jp/riohomee.html
Günter
Uwe Kolitsch:
http://wurm.info/
http://rdrs.uaic.ro/
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