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Autor Thema: Bismuthinit ?  (Gelesen 8941 mal)

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Offline CRYSTALLOGIC

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Re: Bismuthinit ?
« Antwort #15 am: 30 Oct 13, 20:39 »
@loismin - dummerweise hat ´Wolframit´ genau wie Bismuthinit ne perfekte Spaltbarkeit nach (010) ... und einen Härteuntschied von Mohs:2 zu  ca.5 sollte man meiner Ansicht nach ohne Probleme auch bei dieser Größe feststellen können (Tenazität wäre sicherlich noch einfacher aber genauso gewichtig).

Gruß
« Letzte Änderung: 30 Oct 13, 20:48 von CRYSTALLOGIC »

Offline seisteff

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Re: Bismuthinit ?
« Antwort #16 am: 31 Oct 13, 04:02 »
Glück auf

Wir haben jetzt versucht die Harte zu testen.
Mit meiner Technik fast unmöglich, das wird nix, da ist die Prüfnadel mindesten doppelt wenn nicht dreimal so groß wie der Kristall.

Aber zu 80% würde ich sagen Tenazität=Spröde /Bruch uneben
Ich gebe auf


Danke seisteff

Offline loismin

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Re: Bismuthinit ?
« Antwort #17 am: 31 Oct 13, 06:57 »
Hallo Wolfgang.

Das mit der Spaltbarkeit ist schon richtig, aber nur in einer Richtung !!
Beim Abbrechen hast du beim Wolframit aber sicher einen unebenen ,eher muscheligen ) Bruch und beim Bismuthinit bricht er in der
Querrichtung auch ganz gut und man kann sogar manchmal beobachten daß er richtig in Längsrichtung auffiedert
beim Brechen ( bedingt natürlich auch durch die unterschiedliche Härte ).

Loismin

Offline CRYSTALLOGIC

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Re: Bismuthinit ?
« Antwort #18 am: 31 Oct 13, 12:42 »
 Hallo,

@ seisteff – dreh ´den Spieß´ doch einfach um, soll heißen: versuche nicht das, sondern mit dem fraglichen Material zu ritzen. Nimm beispielsweise einen Fluorit-x, such dir daran eine möglichst glatte, unbeschädigte, nicht überwachsene, etc. Fläche und auf der suchst du dir dann unterm Bino einen geeigneten Teilbereich von sagen wir mal ca. 5x5mm. Dort legst du dann ein Bruchstück auf und versuchst mit diesem den Fluorit zu ritzen. Um ihn mit dem nötigen Druck auf der Fläche bewegen zu können, ohne dass er dir dabei einfach wegspringt, nimmst du am besten ein kleines Holzbrettchen, o.ä. - das nimmt den Splitter ein wenig auf und hinterlässt selbst keine Ritzspuren am Fluorit.(zerplatzt der Splitter dabei ist das normalerweise kein Problem, da auch die entstehenden Teilstücke noch Ritzspuren hinterlassen – so die Härte über der von Fluorit liegt, darüber hinaus kannst du so gleich die Strichfarbe erkennen)

Der Unterschied bezüglich der Tenazität ist ein gradueller, d.h. Bismuthinit ist nicht nicht, sondern deutlich weniger spröde, als Wolframit. Was eine gewisse plastische Verformbarkeit zur Folge hat, die sich z.B. über Nadelstichprobe oder Biegsamkeit auch erkennen lässt.

Was den Unterschied von Wolframit zu Bismuthinit im Bezug auf den Glanz angeht würde ich dir wirklich empfehlen, mal gesichert bestimmtes Material von beidem hinsichtlich eben diesem zu vergleichen – der Unterschied ist normalerweise ziemlich deutlich.

Gruß

edit: @ loismin - Hallo, ich halte Härte, Tenazität und Glanz in diesem Fall für die geeigneteren Kriterien.

 

« Letzte Änderung: 31 Oct 13, 12:51 von CRYSTALLOGIC »

 

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