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Moderne Welt - Schluß mit dem Sammeln von Mineralien

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couchmolch:
Hallo,


Lehrgänge mitmachen und zahlen, Jahresbeiträge usw.?
Na, gehts denn noch?
Und wenn ich dann beim Sammeln mal muß und in den Wald puller, kostet das extra?
Es besteht überhaupt kein Grund, das ganze noch zu bürokratisieren und eine Horde Beamte extra ranzuzüchten.
Das Dilemna, wenn es denn eins ist, begründet sich doch nur darauf, das die Fundstellen weniger werden, siehe Zutrittsverbote in Brüchen, Einebnen von Halden usw.
Ganz klar: Weniger Fundstellen, mehr Sammler pro Fundort.
Von mir bekommt niemand einen Cent fürs Sammeln.
Aufruf von mir - Wehret den Anfängen. Nieder mit der Abzockmentalität. Mineraliensammeln darf nicht reglementiert werden.


Gruß

Peter H.

fassi:
Hallo  Pseudonym

Hast Du schon mal versucht  eine legale Betretungserlaubniss für einen Steinbruch zu bekommen ?
Mit dem Betriebsleiter  gesprochen ??

Nach deutschen Recht und Gesetz lässt sowas einer zu ..
Auch nicht mit 200  Euro Lehrgang und Verein und Versicherung ..

darm gehts auch nicht !!!
Es geht darum das versucht werden soll  den restlichen 65 Millionen Deutschen Mitbürgern  begreiflich zu machen , das Mineraliensammler  keine Vandalen sind , und auch keinen Diesel klauen , auch kein Kabel  ;)

Leider entstehen solche Probleme wie im Zitierten Thema  oftmals erst durch die weite Verbreitung einer Fundstelle ..
wenn Hinz und Kunz innerhalb von 4 Minuten  GPS Koordinaten , oder Idiotensichere Weg und Anfahrtsbeschreibungen im Internet
zu einer Amethystfundstelle  findet und ausdrucken kann  , ist diese Stelle von heute auf morgen natürlich besser besucht wie die Jahre vorher , dann geht alles wie von allein , die ersten Löcher verfüllt  aber sichtbar weil nichts wächst auf der Frischen Erde ,
die nächsten kratzen sinnlos im Aushub herum , die nächsten graben bissl ........ u.s.w.
dann siehts aus wie Verwüstung  :o

Ein Teufelskreis ....

So sinnvoll und nützlich wie Moderne Kommunikationsmedien sind  bewirkt die Kehrseite genau das gegenteil  ;) ;)
also vorm Klick im Netz mehrmals nachdenken  :D

PS : Moderatoren !!!! Die kleingeschriebene  Zeile in den Fundstellenseiten  wo auf das Einholen einer Erlaubniss von eigentümer und oder Besitzer hingewiesen wird  sollte   bedeutend deutlicher sein

Sebastian:
Hallo,
dieses Thema ist ja schon häufig hier diskutiert worden.
Hier muss man differenzieren.
Es gibt sensible und unsensible Fundstellen. Unsensible Funstellen sind
temporäre Aufschlüsse, Steinbrüche, Halden etc.
Sensible Fundstellen sind in Naturschutzgebieten, Wäldern, Feldern etc.
Für die erstgenannte Kategorie ist eine hohe Geheimhaltung nicht zweckgemäß.
Die zweite Kategorie sollte man nicht komplett geheim halten, aber man sollte es nicht an die große Glocke hängen und nur vertrauensvolle Personen einweihen.
Die Amethystfundstelle ist natürlich sensibel und wenn diese im Atlas auftaucht dann nur ohne GPS und genaue Anfahrtsbeschreibung.
Aber auftauchen sollte sie trotzdem ansonsten kann man das Lexikon löschen da der Sinn und Zweck verfehlt wurde.
Meine drastische Meinung.
Gruß Sebastian

pseudonym:
Ich habs gelegentlich versucht , Erfolglos !

Der Gedanke war halt der das man mit dem Lehrgang quasi ne Berechtigung erhalten würde das man ein gewisses Fachwissen hat sich in so einem Gelände richtig zu bewegen und nicht verschütt zu gehen .

Angeln ist ein Hobby und Mineralien sammeln auch . . . für beides braucht man gewisse Kenntnisse .

Dann müsste es halt so sein das die Betreiber von jeglicher Haftung befreit wären (eigentlich müsste die priv. Unfallv. dafür aufkommen ) - und damit keinen Grund mehr hätten uns abzuweisen , ausserdem würden sie noch nen kleinen Obulus verdienen .

Jeder Geschäftsman steicht auch noch so kleine Gewinne ein - zumal wenn sie relativ risikolos einzusacken sind .Zumindest hätten die nen Anreiz auch mal an uns zu denken und wenigsten ne Halde für uns aufzuschütten oder ne Stelle freizugeben .

Hohenmirsberger Platte ist son Beispiel wie das funzen könnte ,oder Juchem , zwar auch net immer alles optimal aber immerhin etwas !

Da man sich anmelden muss , kann man auch fast ausschließen das einer von uns Diesel o.ä. klaut .

@Fassi :

Dein Voratz und dein Optimismuss 65 000 000 Leuten unser Anliegen begreiflich zu machen - in allen Ehren - aber das wird nüscht !  :)

Aber schön wärs . . .

cmd.powell:

--- Zitat von: pseudonym am 23 May 13, 21:54 ---Dann müsste es halt so sein das die Betreiber von jeglicher Haftung befreit wären (eigentlich müsste die priv. Unfallv. dafür aufkommen ) - und damit keinen Grund mehr hätten uns abzuweisen , ausserdem würden sie noch nen kleinen Obulus verdienen .

--- Ende Zitat ---

Wenn das nach deutschem Recht möglich wäre, könnte das vielleicht eine Lösung sein. Leider ist das nach deutschem Recht nicht möglich, da der Besitzer immer in der Verantwortung steht, sobald auf seinem Gelände ein Unglück geschieht. Zudem steht zu befürchten, das zu der Rechtsprechung auch noch die Berufsgenossenschaft dem Betreiber eins auf den Deckel gibt. Die rechtlichen Scherereien sind dermaßen groß das es schon jetzt an ein Wunder grenzt, das überhaupt noch ein Steinbruchbetreiber "Unbefugte" in seinen Bruch lässt. Naja, solange nichts passiert...

Desweiteren: Z.B. der Quarzporphyrbruch bei Petersberg bietet derzeit praktisch genau diese Lösung an (feste Sammeltermine wo jeder gegen eine kleine Gebühr kommen und sammeln kann) und was muss ich da bei denen auf der Seite lesen: Die Sammeltermine wurden wegen geringem Interesse reduziert ( siehe hier ). Irgendwo sind da die Interessen konträr  :o

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