hallo Bernd,
im Prinzip ja. Die Ringe selbst würde ich auch als Liesgang`sche Ringe / Fällungsringe bezeichnen.
Die "mosaikartige" Anordnung kommt aber daher, dass es sich bei dem Gebilde im Ganzen um eine Toneisenstein-Konkretion handeln dürfte. Die Ringe orientieren sich dabei an älteren Trennflächen / Rissen bzw. an den Grenzen von "Teil-Konkretionen". Dabei weisen die dunkelbraunen "Ringe" einen erhöhten Gehalt an Fe-Oxiden auf, während es sich bei den hellen Partien um das ursprüngliche kalkig-tonige / mergelige Sediment handeln dürfte. In den hellbraunen Partien scheint sich die Fe-hältige Lösung relativ gleichmäßg verteilt zu haben und nicht konzentrisch ausgefällt zu sein.
lg
oliver