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Denkmalschutzgesetze der einzelnen Länder
berthold:
Hallo,
hmm, das Thema hat viele Aspekte. Letztes Jahr hatte ich mich in einer Sand/Kiesgrube -Oberpfalz- umgesehen (ähh, nein, nicht in der Grube, am Rand der Grube, kein Verbotsschild, nichts), da kam ein Typ in einem roten Golf angerast, fragte mich was ich hier wollte und ich erklärte, dass ich auf der Suche nach Mineralien bin, ich zeigte Ihm die zwei Kiesel, die ich bis dahin aufgehoben hatte (ein mieser Achat und ein Achat mit einem Amethystbändchen, nix Tolles), da schrie mich der Typ an, er sei der Besitzer und er werde mich wegen Diebstahl anzeigen, er hat bereits meine Autonummer notiert usw. Ich hab dann nur die beiden Steine vor seinen Augen wieder auf den Haufen geworfen und bin gegangen.
Also ganz klar meine Frage: Hätte der Besitzer mit einer Klage eine Chance ? Es geht ausdrücklich um Funde von geringem Wert, nicht um Betretungserlaubnis. Und wie würde die Sache sich darstellen, wenn ich etwas sehr wertvolles gefunden hätte?
Gruß
Berthold
der Sauerländer:
Hallo Berthold
Das hatte mit Bodendenkmal oder Denkmalschutz nix zu tun.
Das hatte mit Machtmissbrauch und schlechter Laune zu tun. So Typen wird es Immer geben.
Auf der anderen Seite....wenn ihm das Grundstück wirklich gehörte, kann er dich auch wegschicken.
Da kannste nix machen :-[
Tröste dich...in Frankeich hat mal n Typ mit nem Schrotgewehr vor mir gestanden. Der bewachte einen ehemaligen Uranerzabbau. Und ich hatte große Stufen mit Torbernit im Rucksack. Der hat auch rumgebrüllt. Au Mann, hatte ich Schiß... :-X
Nur, in meinen Rucksack hat der Dämlack nicht geguckt ;D
Saccharomyces:
Ich hab bislang noch keine negativen Erfahrungen gemacht (*klopfaufholz*). Die Leute die ich bislang in den Brüchen angetroffen habe waren meißt auch Sammler oder Spaziergänger. Bin dann immer direkt auf die Leute zugeangen und wenns ein Sammler war hab ich immer ein kleines Pläuschen gehalten :-) . Aber ich denke der Tag wir kommen wo man sich eine einfängt....is leider so in diesem Hobby, da nicht jeder seinen Privataufbruch hat :-). Und ich denke solange man sich anständig verhält, stellen wir Sammler für niemanden ne Bedrohung dar. Und sollte man mal einen Saurier finden (*g*) liegt es nahe das DIng nicht selbst auszubuddeln sondern die Behörden davon in Kenntnis zu setzten.
Gruß Björn
Reaktor:
--- Zitat ---Hätte der Besitzer mit einer Klage eine Chance ?
--- Ende Zitat ---
Kannst ja mal bei http://www.jurathek.de im Forum nachfragen, da sind richtige Profis vom Fach die sicher weiterhelfen ;)
Ich würde aber mal behaupten das kein Staatsanwalt da ein Verfahren eröffnet. Vielleicht als Wiederholungstäter aber wenn man das erste mal in Erscheinung tritt wird sicherlich nichts weiter passieren.
Hybodus:
An alle
Danke für die bisher rege Teilnahme. :D
Hilft doch wirklich, um abzuschätzen, wie weit man gehen kann, ohne gleich eine Anzeige zu bekommen. Wobei ich ausschließlich dort unterwegs bin, wo aktiv abgebaut wird und meine Person bekannt ist oder eine schriftliche Genehmigung vorliegt. Ich würd niemals auf die Idee kommen, Löcher in den Wald zu graben oder ähnliches. Da nehm ich das Wort Sammler wörtlich.
Profipräp sagte, das es möglich ist, einen Abdruck seines Fundes zu bekommen. Unter dem Aspekt könnte es einem evtl. die Scheu nehmen, seine Funde in Museen oder Instituten bestimmen zu lassen. Bringt mir Sicherheit, der breiten Masse wird was seltenes zugänglich gemacht, und ich komm in den Himmel ;D
Wobei ich natürlich erstmal über einen T-Rex stolpern muß ;)
Grüße an alle
Mike
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