Hallo,
ich habe hier einen Stück ´Blauquarz´ unbekannter Herkunft, mit eigentümlich Opal-artigem Glanz (darüber hinaus wirkt er größtenteils auch eher amorph, jedenfalls sind am gesamten Stück, auch bei 100facher Vergrößerung, keine echten Kristallstrukturen zu erkennen) und reichlich eingewachsenen xx M (bis ca. 0,5mm).
Der ´Blauquarz´ selbst scheint mit ca. 5x4,5x4,5cm ungewöhnlich groß – die übliche Größe gesteinsbildender Blauquarz-Körner übersteigt ja normalerweise kaum 1cm, soweit mir bekannt. Und für makrokristallinen Blauquarz aus alpinen Klüften erscheinen mir die, wie gesagt, eher amorphen Strukturen merkwürdig …
Matrix (-Reste) ist/sind leider am gesamten Stück nicht auszumachen, dafür, wie auf dem Bild zu sehen, reichlich Einschlüsse (allerdings keine nadelig-faserigen) – darunter heller Glimmer, wenig hellgelbliche bis beige, schuppige-wachsartige Krusten und rötliches (wohl Hämatit), aber vor allem (mit Abstand am häufigsten): hellbraune bis braunschwarze (durchscheinend bis uds.), meist relativ gut ausgebildete (eher isometrische, max.evtl.kurzsäulige) xx M mit ausgeprägtem Glasglanz (z.T., bei den fast schwarzen, evtl.auch ins fettig-Submetallische übergehend).
Kennt vielleicht jemand ähnliches Material ?
Weiß jemand näheres über die charakteristischen Einschlüsse (jenseits Magnesioriebeckit und Turmalin) in Blauquarz diverser Fundstellen ?
Gruß
edit: Bildbreite ca. 3cm