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Autor Thema: Silberhaltiger Bleiglanz  (Gelesen 13480 mal)

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Offline wolfi

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Silberhaltiger Bleiglanz
« am: 02 Nov 13, 20:23 »
Servus,
in der Oberpfalz wurde an einigen Stellen im Mittelalter silberhaltiger Bleiglanz abgebaut, so auch am Silberrangen (!) bei Erbendorf. Der hier vorkommende Bleiglanz hat einen relativ hohen Silberanteil. Erbendorf ist bekannt für "prächtige Cerussit xx" (Schmeltzer: Mineralfundstellen Bayern), die dort auch tatsächlich vorkommen. Eine Oxydationszone ist also vorhanden.
Was passiert aber bei der Verwitterung des Bleiglanzes mit dem Silber? Das kann sich doch schlecht in Luft auflösen?
Servus + Glück auf
Wolfi

Offline Axinit

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Re: Silberhaltiger Bleiglanz
« Antwort #1 am: 02 Nov 13, 20:54 »
Servus Wolfi,

das Silber ist natuerlich immer noch vorhanden - es gibt schliesslich einen Massenerhaltungssatz: bei jeder chemischen Reaktion bleibt die Gesamtmasse der beteiligten Stoffe erhalten ... ist lange her, nicht wahr  ;D !

Das im Bleiglanz enthaltene Silber koennte z. B. durch Redoxprozesse in  wasserloesliche Silberverbindungen ueberfuehrt, als geloestes Salz abtransportiert und anderswo wieder ausgefaellt werden, sei es als elementares (gediegenes) Silber (Zementation) oder als wasserunloesliches Mineral (z.B. als sehr feinverteiltes Silbersulfid) ... es gibt sicherlich viele Moeglichkeiten, den Verbleib zu erklaeren.

Herzliche Gruesse aus den silberarmen aber goldreichen Alpen

Harald

Offline raritätenjäger

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Re: Silberhaltiger Bleiglanz
« Antwort #2 am: 03 Nov 13, 17:43 »
Hallo,

mit dem Silber passiert wohl das hier:

http://www.vfmg-weiden.de/min.htm

Unter "Fundstück" ist ein Akanthit zu finden.

Gruß
Andreas
« Letzte Änderung: 03 Nov 13, 18:19 von raritätenjäger »

Offline openpit

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Re: Silberhaltiger Bleiglanz
« Antwort #3 am: 03 Nov 13, 17:46 »
Hallo,

um diese Frage zu klären sollte zunächst betrachtet werden wie das Silber im Galenit vorliegt. Bereits dies ist nicht pauschal zu beantworten. Das wenigste Silber im Galenit liegt gelöst im PbS vor, zumindest bei unseren Temperaturen. Hingegen ist eine Vielzahl von silberhaltigen Phasen bekannt, die sich unter anderem bei sinkenden Temperaturen entmischen oder bereits primär als Einschlüsse vorliegen. Solche Phasen sind unter anderem Ag-Fahlerze, ged. Silber, Rotgültige, Polybasit, Schapbachit/Matildit und weitere Sulfosalze.
Neben des, von Harald genannten, In-Lösung-Gehens ist es also durchaus denkbar, dass das Silber in Form der genannten Spezies an Ort und Stelle verbleibt, sofern diese stabil sind. Dunkle Einschlüsse in Cerussit und Anglesite sind nichts ungewöhnliches, vielleicht handelt es sich ja um Silberträger.
Ergänzend möchte ich noch erwähnen, dass im Freiberger Revier (exemplarisch fällt mir hier das Kreuz Stolln Spat - Morgenstern Morgengang/Stehender ein), reiche Vorkommen von "Silberochern" (kein Fehler, es soll nicht Ocker heißen) bekannt sind. Ich vermute, dass es sich bei diesen um Argentojarosit handeln könnte. Jarosite sind keine ungewöhnlichen Bildungen bei der Zersetzung von Sulfiden im sauren Milieu. Freilich ist genanntes Beispiel nicht im Sinne einer Verwitterung zu verstehen.

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openpit

Offline Conny3

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Re: Silberhaltiger Bleiglanz u.a. nette Oxidationsminerale
« Antwort #4 am: 19 Apr 14, 20:56 »
Servus,

los geht es wieder mit meiner traditionellen Osterwoche im Oberpfälzer Wald ;). Und gleich am ersten Tag wurde auch mal wieder etwas Neues angegangen. Nach Rohrmühle vor zwei Jahren (siehe entsprechende Beiträge) habe ich der Fundstelle "Silberrangen bei Erbendorf" - einem alten Silber/Bleiabbau einen Kurzbesuch abgestattet. Dieses Altbergbaugebiet war ja auch in der Vergangenheit durch einen spektakulären Tagesbruch mitten auf einem Sportplatz in aller Munde (zumindest Lokal) ;). Die Binge wurde inzwischen weiträumig ausgebaggert und mit einer Betonblombe versiegelt. Sieht trotzdem gefährlich aus. Glücklicherweise war dort wohl gerade kein Fußballspiel zu Gange. :o Am angrenzenden bewaldeten Hang gibt es zahlreiche Halden, Bingen u.a. Bergbaureste. Auch frischere Schurfstellen von Sammlern waren nicht zu übersehen. Ohne große Schürfaktionen gab es fast reichlich Cerussit in Kristallen, etwas Bleiglanz und Pyromorphit (auch in netten MM Kristallen apfelgrün) aufzulesen. Hier allerdings auf Quarz und nicht auf Baryt wie von der Segen Gotteszeche bei Wolkenburg. Auch die Farbe ist eine andere. Der Cerussit sieht wie der Freiberger Stangenspat aus. Nette xx bis 3 mm groß. Danke für den Hinweis Wolfi. :D ;)

Dort gab es auch Steinkohlenbergbau. Könnte der Einbruch davon sein ? Berthold hatte ja alles dazu recherchiert:
http://www.vfmg-weiden.de/tagesbruch.htm

Lt: Stettner: Exkursionsziele im Bereich des Erbendorfer Rotliegenden, Geologie im Umfeld der KTO ,S. 133 (1992)

Bildanhang: Blick auf die Baustelle im ehemaligen Spielfeld/ im Haldengelände/ Erbendorf vom Silberrangen aus gesehen



Gruß Conny
« Letzte Änderung: 19 Apr 14, 22:52 von Conny3 »

Offline Rockhounder

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Re: Silberhaltiger Bleiglanz
« Antwort #5 am: 19 Apr 14, 23:47 »
Hallo,

hier eine Stufe mit Bleiglanz und Kohle an einem Stück: ;)   

Offline raritätenjäger

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Re: Silberhaltiger Bleiglanz
« Antwort #6 am: 20 Apr 14, 15:51 »
...von der Grube Hans. Könnt ich mich auch jedesmal wieder beömmeln, über dieses Material.

Offline Geomartin

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Re: Silberhaltiger Bleiglanz
« Antwort #7 am: 21 Apr 14, 03:30 »
Hallo,

um diese Frage zu klären sollte zunächst betrachtet werden wie das Silber im Galenit vorliegt. Bereits dies ist nicht pauschal zu beantworten. Das wenigste Silber im Galenit liegt gelöst im PbS vor, zumindest bei unseren Temperaturen. Hingegen ist eine Vielzahl von silberhaltigen Phasen bekannt, die sich unter anderem bei sinkenden Temperaturen entmischen oder bereits primär als Einschlüsse vorliegen. Solche Phasen sind unter anderem Ag-Fahlerze, ged. Silber, Rotgültige, Polybasit, Schapbachit/Matildit und weitere Sulfosalze.
Neben des, von Harald genannten, In-Lösung-Gehens ist es also durchaus denkbar, dass das Silber in Form der genannten Spezies an Ort und Stelle verbleibt, sofern diese stabil sind. Dunkle Einschlüsse in Cerussit und Anglesite sind nichts ungewöhnliches, vielleicht handelt es sich ja um Silberträger.
Ergänzend möchte ich noch erwähnen, dass im Freiberger Revier (exemplarisch fällt mir hier das Kreuz Stolln Spat - Morgenstern Morgengang/Stehender ein), reiche Vorkommen von "Silberochern" (kein Fehler, es soll nicht Ocker heißen) bekannt sind. Ich vermute, dass es sich bei diesen um Argentojarosit handeln könnte. Jarosite sind keine ungewöhnlichen Bildungen bei der Zersetzung von Sulfiden im sauren Milieu. Freilich ist genanntes Beispiel nicht im Sinne einer Verwitterung zu verstehen.

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openpit

Als Ergaenzung noch hierzu mal ein Schuss durch einen Bleiglanz mittels Laser Ablation mit angeschlossener Massenspektronomie, siehe Anhang. Die Probe stammt von einer kleinen Goldlagerstaette in der Naehe von Adelaide. Der Messpunkt ist ewa 30um gross. Der gemessene Bleiglanz enthaelt rund 700ppm Silber, 1.000ppm Antimon, 80ppm Selen, 60ppm Cadmium und einige andere Spurenelemente unter 10ppm. 

Im Graph sieht man auf der y-Achse die Intensitaet des Signals, welches das Massenspektrometer miss, auf der x-Achse die Messzeit.Bis 40s wurde nur der Hintergrund gemessen, aber 40 Sekunden mit dem Laser auf den Bleiglanz geschossen. Wie man sieht, formte das Messsignal fuer alle Spurenelemente ein Plateau, waehrend sich der Laser in die Tiefe bohrte. D.h. es handelt sich nicht um Mikroeinschluesse, sondern diese Spuren liegen im Bleiglanz geloest vor. In den Buntmetallreichen Proben der Lagerstaette kam aber auch reichlich Elektrum vor mit teilweise mehr als 50% Silberanteil, waehrend in Material mit auschliesslich Quarz und Pyrit  von der selben Lagerstaette nur silberarmes gediegen Gold vorlag. 

Der Silbereinbau iim Beiglanz ist auch etwaskompliziert, da Blei als Pb2+ vorliegt, Silber aber nur als Ag+. Das heisst man benoetigt noch ein zweites Element um Blei zu ersetzen, im obigen Fall Antimon als Sb3+. Also zwei Pb2+ Ionen werden durch je einmal Ag+ und Sb3+ ersetzt. Das gibt auch eine schoene Korrelationen bei den Elementgehalten zwischen beiden.

Martin


Offline Manganit

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Re: Silberhaltiger Bleiglanz
« Antwort #8 am: 21 Apr 14, 06:01 »
Silber das mit dem Blei verbleibt ist eigentlich keine Seltenheit. Jedenfalls in den grossen Bleierzgängen Idaho's ist die kontrastreiche Kombination von weissem Cerussit und aufsitzendem dunklem Silver von der Hercules Mine und der Bunker Hill Mine weithin bekannt. Das Bild ist eine solche Stufe von der Bunker Hill (leider von der US Umweltbehörde trotz grosser Restvorkommen geschlossen wegen "Superfund" Umweltschadensstatus) - ich hatte 1999 noch das Glück, eine Befahrung machen zu können.
« Letzte Änderung: 21 Apr 14, 06:07 von Manganit »

Offline smoeller

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Re: Silberhaltiger Bleiglanz
« Antwort #9 am: 21 Apr 14, 10:33 »
Hallo,

Es gibt, wie ich schon mehrfach geschrieben hatte, mehrere Möglichkeiten:

- tatsächlicher Einbau von Ag in Galenit (wie weiter oben von Geomartin geschrieben), aber das ist nur zu einem kleinen Teil möglich, natürlicher
  Galenit führt dadurch selten mehr als 0,3 % Silber (meist liegt der Gehalt weit weit drunter)

- mechanische Mischung bzw. Einschlüsse von Silber in gediegener Form oder als Fahlerz, Pyrargyrit oder Silbersulfid. Die Galenite vom Schindler-
  Gangzug im Münstertal (Schwarzwald) haben Silberbleche eingeschlossen, daher liegt der Silbergehalt über 2 % !!

- Hochtemperatur-Mischkristalle mit Schapbachit (HT-AgBiS2), bei der Abkühlung zerfällt der Mischkristall in 2 PbS +  AgBiS2. Dabei gibt es orientierte Entmischungen von Schapbachit in Galenit. Solche Galenite von Schapbach können durchaus 2-3 % Silber enthalten.

Silber geht bei der Verwitterung meist in Lösung, wird z.T. auch in Sekundärminerale eingebaut (v.a. Pyromorphit kann durchaus auch Silber in geringer Menge enthalten, die allerdings manchmal sogar den Gehalt im primären Galenit überschreiten), in der Regel reichert sich Ag aber im Bereich der Zementationszone im Bereich des Grundwasserspiegels an. Als Element mit extrem positivem Potential in der elektrochem. Spannungsreihe (Edelmetall) kann Silber dort wie Kupfer am Kontakt mit unedleren Metallen bzw. Ionen (Zink, Eisen u.a.) ausfallen, und zwar gern in elementarer Form. Treffen Silberionen auf Chlorid-Ionen, etwa durch salzhaltige Quellen oder salinare Wässer, so Fällt Chlorargyrit als schwerlösliche Verbindung aus. Mit sulfidhaltigen, reduzierenden Lösungen kann sich Akanthit bilden.

Glück Auf!
Sebastian

Offline wilbi

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Re: Silberhaltiger Bleiglanz
« Antwort #10 am: 23 May 14, 20:55 »
Hallo,
läßt sich dann irgendwie erklären, warum die Bleiglanze um Clausthal und Bad Grund mehr Silber enthalten, als die Bleiglanze im Silberreichen Revier von St.Andreasberg.?
Glückauf willi

Offline smoeller

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Re: Silberhaltiger Bleiglanz
« Antwort #11 am: 23 May 14, 21:28 »
Hallo,

Hängt unter Umständen mit Fahlerzen zusammen. Auch in der Grube Wenzel im Schwarzwald (gleiche Gangformation wie St. Andreasberg) ist Fahlerz neben Silber und Silberantimoniden das Hauptsilbermineral, während der Galenit fast silberfrei ist.
Dazu kommt noch die Frage der Bildungstemperatur. Bei höheren Temperaturen wird Silber, wie weiter oben geschrieben, gut in den Galenit eingebaut. Anders bei tiefer temperierten Gängen (wie in St. Andreasberg), wo Hochtemperatur-Mischkristalle AgBiS2-PbS nicht mehr stabil sind, dann wird Fahlerz neben ged. Silber und Silberantimoniden (Dyskrasit, Allargentum) offenbar bedeutender als Silberträger.
Fahlerz gehört in den Blei-Zink-Formationen meist einer recht jungen Generation an oder erscheint nur in mikroskopischer Form eingesprengt, während es in tiefer temperierten Formationen bereits mit der Hauptmineralisation gebildet wird. Dabei entzieht es offenbar der Lösung das Silber.

Glück Auf!
Sebastian

Offline Emil Box

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Re: Silberhaltiger Bleiglanz
« Antwort #12 am: 23 May 14, 23:56 »
Doelter (1926):
5% Ag2S zeigten u. d. M. eine deutliche Differenzierung im Gefüge. (J2 in KJ Ätzung)
Bei 2 % Ag2S war dieser Nachweis nicht zu erbringen.
Oder gibt es neuere Erkenntnisse?
Gruß
Milo

Offline Conny3

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Re: Silberhaltiger Bleiglanz
« Antwort #13 am: 07 Jun 19, 19:11 »
Hallo,
zum Auftakt des Pfingstwochenendes waren wir (mit Sascha) heute noch einmal kurz am Silberrangen. Dort wurde eine Ralleystrecke an verschiedenen Stellen mit Haldenmaterial und Baumstämmen zugeschüttet. Das war neu gegenüber unserem Osterbesuch, wo ja sogar noch Werkzeug für die Herstellung der Strecken vor Ort war. In diesen frischen kleinen Schürfen und Haldenresten konnten innerhalb kurzer Zeit bemerkenswerte Funde gemacht werden. Neben Pyromorphit, Cerussit wurden in einer Druse perfekte Wulfenitkristalle zusammen mit Pyromorphit/Cerussit entdeckt. Sie sind identisch mit dem im Atlas von B. Weber abgebildeten:

https://www.mineralienatlas.de/?l=290

In so kurzer Zeit hatte ich mit einem solchen Fund nicht gerechnet. Schön war auch ein sofortiger Vergleich vor Ort mit dem Wulfenitkristall aus dem Atlas, dank Saschas Handy. Er fand auch einen drusigen Quarzbrocken, der voll mit Blei- und Zinksekundärmineralien (?) war. Braune Kugeln könnten sogar Smithsonit sein.

Die Stücke müssen nun noch gesäubert werden und Bilder folgen später. Am Marienstollen (Steinbruch) unweit der Rohrmühle gab es ein paar nette Belege mit Aktinolith. Siehe Beitrag beim Marienstollen.
Ein interessanter Link zum Bergbau bei Erbendorf:

http://www.vfmg-weiden.de/tagesbruch.htm

Gruß Conny
« Letzte Änderung: 09 Jun 19, 09:52 von oliverOliver »

Offline Conny3

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Re: Silberhaltiger Bleiglanz
« Antwort #14 am: 08 Jun 19, 08:51 »
Hallo,

noch etwas vom Bergbau:

Wenn ein Bauer in Erbendorf mit einem Stein nach seiner Kuh wirft  machen), so sollte er sich den Stein genau ansehen, es könnte nämlich sein, dass der Stein wertvoller ist als die Kuh!.

Seit dem frühen 13. Jahrhundert ist der Bergbau in Erbendorf nachweisbar. Erst hatte man nur Gold aus den Bächen gewaschen, bald aber fand man Blei, Silber, Kupfer und Zink. 1850 fand man auch noch Steinkohle. 1927 wurde der Bergbau wegen Unrentabilität eingestellt. (Aus dem Prospekt  des Heimat- und Bergbaumuseums Erbendorf).
Nicht gewollte Ralleystrecken haben also auch ihren Vorteil. Der Wald beim Silberrangen scheint auch Privatwald zu sein (Grenzsteine).

Jedenfalls für MM ein Eldorado. Leider gibt es wohl keine Feldfunde dort oder (Wolfi) ?

Gruß Conny
« Letzte Änderung: 08 Jun 19, 15:20 von Conny3 »

 

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