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Autor Thema: Vulkanbombe  (Gelesen 4804 mal)

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Vulkanbombe
« am: 18 Dec 13, 14:15 »
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Vulkanbombe

Dieter Schöne

  • Gast
Vulkanbombe
« Antwort #1 am: 18 Dec 13, 14:15 »
Wehrte Steinfreunde. Auch ich sammle seit vielen Jahren sogenannte "Bautasteine". Das sind Steine der verschiedensten Art, welche Menschen in längst vergangenen Zeiten wie etwa bei den germanischen Völkerwanderungen in den Händen hatten oder an denen sie irgendwelche Zeichen einritzten (keine Eiszeitverschürfungen!). Ich fand natürlich auch einige Meteoriten, ja sogar einen Niedergang eines Kometen. Den von meiner Seite seltsamsten Fund aber machte ich beim Bau der Bischofswerdaer Umgehungsstrasse. Bis zu 7 Meter Tiefe schürfte man stellenweise die Trasse in die Landschaft ein. Natürlich waren allabendlich meine aufmerksamen Augen zugegen. So fand ich in ca 4 -5 Meter Tiefe einen riesigen Hort von sogenannten Vulkanbomben. Ich habe mir über ihre Entstehung unendlich viel Gedanken gemacht, weil man selbst in einem Berliner Steinmuseum kein Wissen von der Herkunft dieser Steine hat. Mit meinem alten Lastenfahrrad holte ich sie mir alle in meinen Steingarten. Ich bezeichnete sie als "Kartoffelmeteoriten. In der Auslegung also Vulkanbomben, welche in lehmhaltige Erde herabstürzten. Im südlichen Landschafsttal des Ätna könnte man solche vielleicht auch finden. Aber wie kommt die verhältnismäßig große Stückzahl auf so einem engen Raum von ca.15 Quadratmetern? Dabei waren auch viele rußschwarzbehaftete Steine, die sogar innen Pechschwarz waren. Da bezeichnete ich sie als Erdgallensteine (Geoden oder so). Ich habe viele Bilder von der Fundstätte und den Steinen gemacht. Die schwersten Brocken von ca 9 bis 12 Zentner konnte ich leider nicht bergen. Sie wurden wiedder verschüttet und liegen noch an ihrem Ort tief unter dem Ackerland. Ich hoffe in nächster Zeit Bilder ins Netz stellen zu können. Heute bekomme ich ja alle technischen Mittel dazu. Mit freundlichen Grüße an alle Steinfreunde, Euer Rammenauer 71- jähriger Dieter Schöne aus Rammenau,. Ich wünschen allen ein frohes Weihnachten und ein gutes Steinjahr 2014!

Offline heli

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Re: Vulkanbombe
« Antwort #2 am: 18 Dec 13, 15:34 »
s. http://de.wikipedia.org/wiki/Vulkanische_Bombe

Ein gehäuftes Vorkommen von vulkanischen Bomben ist gar nicht so ungewöhnlich.


"Ich fand natürlich auch einige Meteoriten, ja sogar einen Niedergang eines Kometen." - In unseren Landen ist das wegen der raschen
Verwitterung sehr unwahrscheinlich.

Offline pseudonym

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Re: Vulkanbombe
« Antwort #3 am: 18 Dec 13, 17:30 »
Willkommen hier , ich bin gespannt auf deine Bilder !

Offline Holger Belzer

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Re: Vulkanbombe
« Antwort #4 am: 18 Dec 13, 17:47 »
Willkommen im Forum,

auch wir sind schon auf deine Bilder sehr neugierig. Wir haben selber etliche in verschiedenen Größen aus der Eifel.

Glück Auf
Holger

Online Rockhounder

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Re: Vulkanbombe
« Antwort #5 am: 18 Dec 13, 22:35 »
Zitat
Ich fand natürlich auch einige Meteoriten, ja sogar einen Niedergang eines Kometen.

Auf den bin ich besonders gespannt. :)

Gruß Norbert

Offline Jörg

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Re: Vulkanbombe
« Antwort #6 am: 19 Dec 13, 10:30 »
Hallo Dieter,

zuerst auch ein herzliches Willkommen!

Meteoritenfunde in Deutschland kommen etwa einem 7er im Lotto gleich.
Oder meintest Du antike Aufzeichnungen auf Steinen damit; konnte ich Deinem Text nicht ganz entnehmen.
Was früher ganz gerne gemacht wurde, ist die Verhüttung von Eisenmeteoriten ( wenn denn Fragmente gefunden wurden) , bevor es später im Tagebau unter die Erde ging.
Da ich Meteorite sammle und mich mit diesen beschäftige, wäre es sehr interessant, wenn Du Bilder von Deinen (Funden?) einstellen könntest.
Wie hast Du das mit dem Niedergang eines Kometen gemeint?
Der einzige mir bislang bekannte Niedergang eines Kometenkerns verursachte die "Lybischen Wüstengläser".
Bin sehr gespannt.

Beste Grüße
Jörg

 

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