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Autor Thema: Uran-Sekundärmineralien Bildungsdauer  (Gelesen 1811 mal)

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Offline Uwe E

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Uran-Sekundärmineralien Bildungsdauer
« am: 08 Feb 14, 17:28 »
Hallo,

ich habe vor ca. mehr als einem Jahr einen größeren Brocken mit schwarzem Fluorit von der Halde 139/Marienberg(Sachsen) mitgenommen.
Laut Geigerzähler strahlt das Ding mehr als sonstiges Material, sodass ich es in meinem "Außenlager" (Regal im Freien) deponiert hatte.
In den letzten Tagen habe ich etwas Material der letzten Saison aufgebarbeitet und habe festgestellt, das sich die gelblichen Beläge auf der Oberseite des Stückes "vermehrt" haben.
Wie schnell können sich Uran-Sekundärmineralien bilden und unter welchen Bedingungen besonders gut?

Grüße
Uwe


Offline smoeller

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Re: Uran-Sekundärmineralien Bildungsdauer
« Antwort #1 am: 08 Feb 14, 19:36 »
Hallo,

Kommt auf die Mineralart an. Vermutlich sind es Uranylsulfate wie Zippeit (kaum Fluoreszenz unter langwelligem UV, wenn dann wie die Farbe eher bräunlichgelb) oder Uranopilit (neongelb, fluoresziert unter LW-UV wie Autunit). In Menzenschwand finden sich die bereits in Strecken, die erst einige Jahre zuvor aufgefahren wurden, geht also recht fix. Bildet sich gern im kühlen und feuchten.

Glück Auf!
Sebastian

Offline Uwe E

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Re: Uran-Sekundärmineralien Bildungsdauer
« Antwort #2 am: 09 Feb 14, 14:45 »
Hallo Sebastian,

vielen Dank für die Antwort!
Ich werde das Stück im Auge behalten!
Neben den U-Sekundärbildungen haben sich in dem Objekt auch noch Risse gebildet, die auf einen Zerfall hindeuten (evtl. Eisen-Sulfat o.ä.).
Für die U-Mineralien werde mal mit der UV-Lampe drübergehen .

Viele Grüße
Uwe

Edit: Test mit kurzwelligem UV zeigt starke grüne Fluoreszenz.
« Letzte Änderung: 10 Feb 14, 06:45 von Uwe E »