Vortrag „Gera vor 258 Millionen Jahren – ein Paradies vor der Zerstörung“ im Museum für Naturkunde Gera
Am Freitag, dem 21. Februar, findet um 19.00 Uhr im Museum für Naturkunde Gera ein Vortrag zum Thema der erdgeschichtlichen Vergangenheit Geras vor rund 258 Millionen Jahren statt. Das Erdzeitalter, das dabei im Mittelpunkt steht, ist das Oberperm. In Deutschland nennt man diese Zeit auch Zechstein-Zeit. Die Besucher des reich bebilderten Vortrags erwartet eine Zeitreise zurück in diese Epoche als Gera noch am Ufer eines großen Meeres nahe am Äquator lag. Trotz Sonne, „Traumständen“ und Meer wird dem Zuschauer dort jedoch nur wenig vertraut sein. Reptilien flitzten in Strandnähe umher, sammeln sich an kleinen Süßwasserseen oder glitten durch die Luft. Urtümliche Pflanzen wuchsen in Ufernähe und an Riffen mit exotischen Tieren tummeln sich Fische. Doch die Ruhe und Idylle trügen, bald sollte nichts mehr so sein, wie es war. Die größte Katastrophe aller Zeiten ebnete die Zukunft für die Welt, wie wir sie heute kennen. Nur die in Gera und anderen Fundorten Mitteldeutschlands gefundenen Fossilien zeugen vom urtümlichen Leben in der Zeit vor der Katastrophe.
Präsentiert wird das spannende Thema vom renommierten Zechstein-Kenner Dr. Silvio Brandt aus Halle, der durch zahlreiche Publikationen und Ausstellungen großes fachliches Ansehen genießt.
Kontakt: Museum für Naturkunde, Nicolaiberg 3, 07545 Gera, Tel.: 0365 52003, E-Mail: hrouda.frank@gera.de