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Gutes Ausgangsmaterial aber Stack macht Mist
EdgarM:
Hallo zusammen,
eine viel günstigere Möglichkeit wäre eine Betonsäule mit Eisen innen verstärkt mit 2-3 m² Betonfundament irgendwo im Garten. Vielleicht im Gartenhäuschen. Habe sowas hier im Hinterhaus für Astrofotografie umgesetzt, wo die Probleme die gleichen sind. Ist ein wenig Knochenarbeit aber es lohnt sich. Die Säule sollte freistehend sein, also die Lauffläche berührt die Säule nicht.
Meine Montierung hängt zur Zeit noch am Fachwerk meines Hauses, was einigermaßen stabil ist, weil hier im Dorf keine LKW's oder Straßenbahnen druchrauschen. Aber bald ziehe ich mit dem ganzen Zeugs zur Säule um.
LG, Edgar (Becheln)
aca:
Man muss lediglich dafür sorgen, dass Kamera und Objekt mechanisch sehr gut gekoppelt sind, d.h. idealerweise gemeinsam schwingen.
Dann den Beitrag der Kameramechanik zur Schwingung des Setups minimieren, v.a. durch Spiegelvorauslösung, Balgen und Objektiv abstützen und nicht frei schweben lassen, etc.
Wenn man 3-4 mal die gleiche Aufnahme macht, jede bis auf's Pixel scharf ist und alle Aufnahmen sich pixelgenau decken, muss man sich über Vibrationen keine Gedanken machen. Das schaffe ich auch auf meinem Rigipsboden/Holztisch-Setup mit 36 Megapixel Sensor (wenn ich einen besseren Untergrund hätte, stünde das Setup natürlich dort).
Bei der Astrofotografie lassen sich Kamera und Objekt naturgemäss nicht mechanisch koppeln, da macht es eher Sinn, über Betonsockel nachzudenken.
EdgarM:
Hallo zusammen,
es hat sich was getan in der Zwischenzeit. Der Hubtisch schwingt jetzt nur noch 2-3 Sekunden nach Auslösen des Schrittmotors.
Edgar Müller (loparit) hat mir einige seiner Objektive zum Testen geliehen. Habe gerade das erste Objektiv gegriffen ( Olympus Zuiko 38mm Makroobjektiv ) und auf bestehendes Setup montiert und losgeknippst.
- 59 Fotos
- bei 3,7 mm Bildtiefe
- Objektiv auf niedrigste Blende (3,5) , wie von Edgar empfohlen
- Zwischenringe auf 220mm
- alle Polfilter auf Maximum
- diffuses Licht durch Hygienepapier - speziell für Frauen... ;D - vor die Leuchten
- Helicon Stack bei Radius=8 und Glätten=1
- Ergebnis ist absolutes Rohmaterial, also der erste Schnellschuß
@Edgar
Wahnsinn! Und vielen, vielen Dank für die Hilfe. Das hätte mich Jahre gekostet, die richtigen Objektive zu finden und entsprechende Erfahrungen zu sammeln.
Ciao, Edgar (Becheln)
Sebastian:
Hallo Edgar
Also von der Schärfe her finde ich es super. Glückwunsch, dein Fortschritt in dieser kurzen Zeit ist
unglaublich. Aber ich finde es ein wenig überbelichtet.
Gruß Sebastian
EdgarM:
Hallo Sebastian,
der Fortschritt liegt in diesem Fall bei der Hilfe duch Edgar (loparit).
Das ist der erste Versuch gewesen, war so aufgeregt, was ich schon im Liveview gesehen habe, hat mich umgehauen.
Ok, ich brauche definitiv mehr Licht. Die zwei Leuchten, die ich gerade nutze bringen zusammen 3600LM.
Jetzt versuche ich es mit folgendem LED's: Cree MK-R mit 1600LM. Acht Stück davon in 2er Gruppen (dimmbar) sollen mehr Licht schaffen. Zusammen machen das 12800 Lumen. Weil, jetzt habe ich 3.2 Sekunden Belichtung bei 400 ISO - das geht garnicht. Im Liveview der Canon Utilitiy kann ich kaum was sehen. Polfilter und vor allem die Diffusion des Lichtes schlucken enorm Licht. Ich brauche also mehr davon, um gescheit und intuitiv die Stufen positionieren zu können. Alles andere ist ein Schuß in Blaue. Ausserdem erhitzen die 3,2 Sekunden den Kamerasensor, was ungewünschte Informationen auf dem Bild erzeugt. Das Darkframe erspare ich euch....es ist ein Grauen!
Jetzt gehts ans Verkabeln und Montieren der LED-Komponenten.
Und meine MM's warten immer noch aufs knipsen...
Lieben Gruß, Edgar (Becheln)
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