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Faszinierendes Zeug

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oliverOliver:
Ich bin bei meinen Funden bisher davon ausgegangen, dass das primäre Mineral Hämatit war, und die außere Schale durch Hydratisierung, also Verwitterung in feuchtem/H2O-hältigem Milieu in "Limonit" umgewandelt wurde - aber der umgekehrte Weg ist natürlich auch denkbar.
Kann auch von Fall zu Fall, je nach den geologischen Bedingungen, unterschiedlich sein.
Aber da wir in NÖ bei den tertlären Sedimenten keinen post-sedimentären Vulkanismus haben, ist hier eine solche "natürliche Frittung" wohl eher auszuschließen.
Wenn es, wie in deinem Fall, dann noch vukanischen Einfluss gab, macht das die Sache natürlich komplizierter. Glaube aber trotzdem, dass die allgegenwärtigen Faktoren Luft und Wasser auch dort die prägenderen Komponenten waren.

Konni:
Hallo,

vielen Dank, ich gehe mittlerweile davon aus, dass es hier bei mir wohl gar nichts unkompliziertes gibt, aber ich finde auch, je komplizierter desto interessanter. Ich finde jedenfalls keine Ruhe, bevor ich das nicht geklärt habe. Ich habe jetzt mal alle möglichen Brocken aufgekloppt (Ihr könnt Euch ja gar nicht vorstellen, was für tolle glitzernde Sachen da drin sind). Diesen fand ich besonders auffällig bezüglich meiner Kugel. Ich habe mir von einem Hobbymineralogen sagen lassen, dass dieser Klumpen eine Magmabombe aus einem Vulkan ist, also aus dem Hirschberg (Basalt, ausgebrochen vor ca. 10 Mio Jahren). Diese Kugel im Inneren könnte vielleicht zu meinen Kugeln werden, wenn sie unter günstigen Umständen erodiert, oder? Eisenmineralien sind da auf jeden Fall in allem drin, was da so rumliegt.

Liebe Grüße
Konni

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