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Autor Thema: Bitte um Bestimmung - Rückseite einer Geode , runde Gebilde  (Gelesen 3154 mal)

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Offline pseudonym

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Glück Auf , habe hier eine Geode mit seltsamen rundlichen Gebilden - ich wollte mal anfragen ob jemand sagen kann was diese Gebilde sind - oder mal waren , im ersten Moment denkt man an irgendwas Richtung Schnecken ,Ammoniten , aber beim näheren hinsehen kam mir das immer unwahrscheinlicher vor :


Offline oliverOliver

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hallo,
schätze mal, die Geode ist aus Feuerstein/Chalzedon ?
die Strukturen erinnern mich an Verkieselungsringe, wie sie auch an Fossilien im Feuerstein (z.B. Belemniten) auftreten.
einen genauen, "wissenschaftlicheren" Namen dafür wusste ich auch schon mal, ist mir aber nicht mehr erinnerlich - müsste ich auch erst wieder recherchieren ...

Offline Harzsammler

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...wenn ich mich nicht irre, dann bezeichnet man die Gebilde als Liesegangsche Ringe.

Grüße,
Michael

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Ja Chalcedon schwarz ,weiß ,braun und farblose  Schlieren und innen paar Bergxx , die Strukturen sind aber durchaus dreidimensional , erinnern son bissel an so Rosinen oder Mohnschnecken vom Bäcker , Durchmesser zw. 3 und ca. 13 mm .

Weiß nicht ob das Liesegangsche Ringe sein könnten die kenne ich nur flach innen drin wenn man irgendwelche Sedimente spaltet , z.B . in Solnhofen . . .


Offline Conny3

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Hallo,

solche "Ringstrukturen" gibt es auch in schmalen Karneolklüften im Sandstein bei Schöngleina. Sieh diese Seite und auch Beiträge im Forum:

http://www.geojena.de/index.php?page=achat-karneol-quarzbildungen-und-weitere-minerale-aus-dem-fundgebiet-schoengleina

(Ringstrukturen)

http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,978.msg262461.html#msg262461

Gruß Conny

Offline Rockhounder

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Hallo,

das könnten sogenannte Buch`sche Kieselringe sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Buch%E2%80%99sche_Kieselringe

Gruß Norbert

Offline Embarak

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In diese Richtung ging schon mal eine Anfrage:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php?topic=27984.0

( Zum Glück sind die extern verlinkten Bilder noch da..  >:D  )

Norbert

Offline Helmi

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Hallo,
für mich sieht das eher nach einer Lebensgemeinschaft zwischen einer Röhrenwurm mit einem Schwamm aus der Oberen Kreide (Maastrichtium) aus. Habe selbst an der Ostsee in der Nähe von Kühlungsborn zwei solche Gebilde als Einzelobjekte im Strandsand gefunden (siehe Bilder). Ich besitze ein Steinkorallenstück auf dem sich ein Röhrenwurm angesiedelt hat. Die Röhre ist untrennbar mit dem Korallenast verbunden.
Gruß Helmi

hier die Bilder:
« Letzte Änderung: 27 Mai 14, 17:39 von oliverOliver »

Offline oliverOliver

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( Zum Glück sind die extern verlinkten Bilder noch da..  >:D  )

... jetzt korrekt !  ;)

Offline oliverOliver

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...wenn ich mich nicht irre, dann bezeichnet man die Gebilde als Liesegangsche Ringe.

Die Liesegangschen Ringe sind Fällungserscheinungen (Imprägnierung durch - meist Fe-hältige - Lösungen), das kommt hier nicht hin (allerdings bei den - oben ebenfalls erwähnten - Jurakalken).
Ich hatte bei meiner ersten AW die Buch`schen Kieselringe gemeint (Danke für die Nachhilfe  ;))

Aber wenn ich mir nach dem Hinweis auf "eventuell doch fossil" nochmals die Detailaufnahme nochmal anschaue, würde ich auch das nicht mehr völlig ausschließen ....
halte es aber immer noch für unwahrscheinlich - das Foto zeigt m.E. konzentrische Ringstrukturen, und keine Spirale
« Letzte Änderung: 13 Mai 15, 12:54 von oliverOliver »

 

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