Hallo,
zunächst mal stimme ich mit Stefan und Fabian dahin gehend überein, dass es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um ein künstlich hergestelltes Produkt handelt. Allerdings muss ich zugeben dass mich eine Antwort auf die von Stefan gestellte Frage fast mehr interessiert als die Identität des Steines: "Wie kommt man darauf einen Stein in Kuhmilch und nicht in Wasser zu baden?" Der Hinweis auf die Kuhmilch hat hoffentlich nicht zu bedeuten, dass sich der Stein in Schafs- oder Ziegenmilch anders verhält

Wenn der "Stein" wirklich von sich aus permanent leuchtet, ohne vorher "aufgeladen" worden zu sein (ich denke moderne Phosphore können sehr lange nachleuchten), würde ich erst einmal SEHR vorsichtig mit dem Ding umgehen....und ABSTAND HALTEN! Hierzu fallen mir 2 Möglichkeiten ein:
1.
Der "Stein" muss eine innere (fast) unversiegbare Energiequelle besitzen, denn er strahlt ja ununterbrochen (Licht)energie ab. Solche permanent emittierende Leuchtstoffe waren Mitte des 20. Jahrhunderts auf Zifferblättern von Weckern und Armbanduhren weit verbreitet. Als Energiequelle diente ein radioaktives Isotop, dessen Strahlung den Leuchtstoff anregte. Wegen der nicht unbedenklichen radioaktiven Strahlung (selbst bei den winzigen Mengen auf den Zifferblättern) kamen solche Materialien später nicht mehr zum Einsatz. Wenn es sich also um einen solchen Stoff handeln sollte, müsste er bei der gezeigten Größe eine erhebliche Menge radioaktiver Strahlung aussenden!!!
2.
Das Material wäre in der Lage, aus seiner Umgebung (Wärme)energie aufzunehmen und als Licht wieder abzustrahlen. Das würde bedeuten, dass der Stein stets geringfügig kälter sein müsste als seine Umgebung. Allerdings bezweifele ich, dass ein solcher Vorgang überhaupt theoretisch möglich ist. Obwohl ich dabei keinen offensichtlichen Widerspruch zu den Naturgesetzen erkennen kann, kommt mir dabei irgendwie das "Perpetuum mobile" in den Sinn... Vielleicht kann mir da mal jemand auf die Sprünge helfen?!
Thomas