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Wettbewerb bester Eigenfund 2014
Hg:
Hallo,
nachdem wir im vergangenen Jahr bereits den besten Eigenfunden gekürt hatten, möchte ich wieder einen Wettbewerb starten, in dem der beste Eigenfund des gesamten abgelaufenen Jahres präsentiert werden kann. Als Eigenfund können Mineralen und Fossilien eingereicht werden.
Schwerpunkt soll hierbei wirklich auf den Fund gelegt werden (am Besten mit der Geschichte dazu) und weniger auf das Bild zum Fund.
Das beste Fundstück kann mit 4 Bildern präsentiert werden. Aber bitte hierbei auf wirklich nur ein Fundstück einschränken, so schwer das vielleicht auch sein mag.
Funddatum bitte angeben!
Laufzeit: bis Sonntag, den 22. Februar 2015
Ich hoffe darauf, dass sich möglichst viele mit guten Beiträgen an dem Wettbewerb beteiligen.
Beiträge ohne Fund (Unterhaltungen und Diskussionen) werden aus dem Thema gelöscht, da hierdurch der Wettbewerb nur unschön zerrissen wird.
Grüße,
Andreas
Rockhounder:
Hallo,
dann fang ich mal an mit einem Calcit-Kristall aus dem für Fossis bekannten Steinbruch Sengenthal in der Oberpfalz,Bayern.
2 cm misst der x,der sich in einem Hohlraum eines Ammoniten gebildet hatte.
Gefunden hab ich ihn im August 2014 bei einer von den Steinkernen organisierten Exkursion.
oliverOliver:
gut, dann mach ich mal weiter .... ;)
Die Auswahl meines besten Fundes war auch diesmal – wie schon für 2013 – wieder schwierig. Ich habe 2014 zwar in allen meinen drei niederösterreichischen Haupt-Sammelgegenden (SMFF, HMF, Laa-Fm) einige ganz gute Kieselhölzer gefunden, aber der „Hammerfund“, der eindeutig alle anderen übertroffen hätte, war nicht dabei. Ich habe sogar einige für mich äußerst interessante bis sensationelle Stücke gefunden, aber die sind alle optisch sehr unspektakulär bis unansehnlich – z.B. ein stark abgerolltes, also sekundär verlagertes Kieselholz aus der miozänen Laa-Formation mit winzigen Molluskenschalen in der Sedimentfüllung von Bohrgängen (leider haben die Molluskenreste nicht dazu ausgereicht, die ursprüngliche Formation, in der das Stück primär gelagert war, zu bestimmen, und es damit exakt zu datieren – allerdings für die Bestimmung des ursprünglichen Sedimentationsmilieus als seichtmarinen, ruhigen Bereich mit Seetangwiesen hats zumindest gereicht - Dank an M. Harzhauser).
Da also die interessantesten Stücke nicht wirklich „herzeigbar“ und damit wettbewerbsuntauglich sind, hab ich mich letztendlich doch für ein „schönes“ Holz aus der oligozänen St.Marein-Freischling-Fm entschieden. Es ist mit einer Länge bzw. Höhe von 64 cm bei einer maximalen Breite von 20 cm für hiesige Verhältnisse schon ein ordentliches „Trumm“, hat zudem einen kleinen Astabgang und ist sowohl farblich als auch von der guten Strukturerhaltung her sehr ansprechend (auch die Zellerhaltung ist gut, aber das ist auf den Fotos natürlich nicht zu erkennen). Gefunden habe ich das gute Stück Anfang November im Horner Becken in Niederösterreich – nur wenige Tage, nachdem ich im gleichen Fundgebiet mein erstes größeres Kieselholz seit gut zwei Jahren gefunden hatte !
Auch aufgrund dieses seltenen Zufalls – nach langer Durststrecke zwei ungewöhnlich gute Funde bei zwei direkt nacheinander erfolgten Begehungen, noch dazu das erste wenige Tage vor, dieses hier nur wenige Tage nach meinem Geburtstag – hat dieses Stück (das außerdem keinerlei rezente Beschädigung aufweist, was hier an sich schon eine große Seltenheit ist) für mich eine besondere Bedeutung.
Beide Funde hab ich übrigens schon im Forum vorgestellt:
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,31745.msg276804.html#msg276804
Wettbewerb bester Eigenfund 2014 Wettbewerb bester Eigenfund 2014
Rudolf Mehnert:
Hallo Sucher und Finder,
ich präsentiere diesmal etwas seltenes aus dem Kalksteinbruch von Ludwag (genauergesagt Ludwag 2). Letztes Jahr habe ich bereits im Januar mein Schmuckstück unter den Fossilien für das Jahr 2014 gefunden. Es handelt sich um eine Brachiopode Zittelina orbis auf der jedoch ein kleiner Begleiter ;) sitzt. Ein kleiner Kalkschwamm namens Epitheles rotula hat sich auf dem kleinen Armfüßer niedergelassen. Dies entsteht in der Regel aufgrund einer Verschiebung der Fossilien im Kalkstein. Allerdings kenne ich diese Verschiebung nur von Größeren Exemplaren. Bei gerademal 1,5 cm der Brachiopode und 0,5 cm des Schwamms und dann noch der Super Lage, der unterschiedlichen Färbung und der super Erhaltung des Kalkschwamms ist es einfach ein Traumstück.
Ich habe nur ein bisschen gestichelt sonst nichts. 8)
Hier mal die Bilder:
Vorderansicht:
Wettbewerb bester Eigenfund 2014
Seitenansicht:
Wettbewerb bester Eigenfund 2014
Conny3:
Hallo,
na dann will ich mal weitermachen. Es gab schon einiges im vergangenen Jahr. So der zonare Turmalin von Wolkenburg Ende Oktober oder wieder einmal ein ganz guter Malachit von Schöngleina, oder die Minerale vom Ullersberg im Frühjahr und Ende Oktober (u.a. Pyromorphit).
Ich nehme aber mal einen Fund aus Österreich:
Wettbewerb bester Eigenfund 2014
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