Hier nun die Definition des Goldexperten Christian Kreibich aus Weimar, von dem ich diese Stufe erworben habe:"Also: Im mineralogischen Sinne ist das kein Raseneisenstein, bestenfalls nach der Bildungsweise. Es ist ein Limonit, der einen hohen Wassergehalt hat und deshalb beim Austrocknen zerbröselt. Das haben wir hier auch schon herausgefunden. Deshalb tränke ich ihn vorher mit einem wasserverträglichen Mittel - meistens Acryl oder auch wasserbindigen Wachs für die Möbelpolituren (IKEA), die sich im Bedarfsfalle wieder entfernen lassen. Allerdings haben die Alten solche Stücke so benannt. Sie sammelten diese Stücke, haben sie zerschlagen und den Rest ausgewaschen, um das Gold zu gewinnen. Ich mache das nicht so, sondern reinige solche Stücke und bearbeite sie dann mit einem Glaspinsel, bis ich das erste Gold entdecke. Solches Material gibt es in der Regel nur in der Schwarza und in der Wulst, ganz selten mal in der Grümpen; das hat vermutlich etwas mit dem Säuregehalt des Wassers zu tun ( Huminsäuren, Säuren aus dem Zerfall schwefelhaltiger Erze und anthropogene Einträge). Früher vermuteten die Goldsucher, daß sich das Gold in solchen Knollen bildet unter der Wirkung der Sonne und eines allgegenwärtigen "Äthers" - etwa eines schwebenden Geistes o.ä. Bis ich eine andere Lösung gefunden habe, werde ich bei dieser Bezeichnung bleiben." (Kreibich am 01.02.15) Ich danke Herrn Kreibich für seine Ausführungen und hoffe die Begriffsbestimmung Raseneisenstein für diese Stufe geklärt zu haben.
"Klug ist, wer aus seinen Fehlern lernt.
Schlau ist, wer aus Fehlern anderer lernt."
Also ich danke allen im Atlas für die Klärung und Richtigstellung in Text und Bild, besonders CRYSTALLOGIC!
Was sagt ein amerikanischer Geologe sinngemäß über Gold:"Das Gold in ihrem Ring könnte schon eine Pharao getragen haben."
Mit freundlichen Grüßen