Hi Alfred,
Das Buch hab' ich, ist zwar sehr gut, aber zur Grube Apollo ist leider nicht viel drin.

Habe der Text mal schnell für dich übernommen:
---------------------------------------------------
5.3.4.3 Grube Apollo (13) bei Raubach
GK 25: Bl. 5411 Dierdorf
(W. Fenchel)
Ursprünglich war das an der Grenze von Mittleren zu Oberen Siegener Schichten gelegene Grubenfeld Apollo auf Eisen- und Kupfererze verliehen worden. Bei Aufschlußarbeiten entdeckte man 1912-1921 in einem Bleiglanz führenden Quarzgang Antimonerze (Antimonit, Berthierit, Jamesonit). Nach HÜTTENHAIN (1939) treten die Antimonerze in NE-SW-streichenden, steilstehenden Störungszonen auf und sind stark zerschert, bilden dendritenförmige Beschläge und dünne Überzüge auf Klüften und lokal Imprägnationszonen in verquarzten Grauwacken. Während die Antimon- und Bleierze nur einen geringen Goldgehalt aufweisen, fand sich in dem in Grauwacken ausgeschiedenen Pyrit ein Goldgehalt von 50-100 g/t. Nach der Teufe vermutet HÜTTENHAIN einen Übergang der Mineralisation in Siderit (HOFFMANN 1964), der in den Strecken nur in zwei, bis 15 m langen Gangmitteln (0,2-0,5 m mächtig) erschlossen wurde.
Während des zweiten Weltkrieges wurden im Grubenfeld Apollo erneut Untersuchungsarbeiten durchgeführt, aufgrund unzureichender Erzmengen aber bald wieder eingestellt.
---------------------------------------------------
Gruß Robin