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Mineraliensammlung aus Nachlass - Brauche Hilfe
GerdKirsch:
Hallo Mineralienfreunde,
ich hoffe, ich bin hier im richtigen Forum. Aus dem Nachlass meines Vaters ist mein Sohn nun im Besitz einer Mineraliensammlung von fast 100.000 Micromounts und etwa 200 Handstufen. So faszinierend die Welt der Mineralien ist - diese Menge ist unmöglich zu bewältigen.
Bis auf einige Erinnerungsstücke soll das Lebenswerk meines Vaters nun veräußert werden. Leider sind wir absolute Laien und hoffen auf diesem Weg Unterstützung und Ratschläge für das Vorhaben zu erhalten.
Wir sind für jeden Tipp dankbar.
Glück auf.
Gerd Kirsch
Schatten:
Hallo Gerd,
das ist natürlich eine gewaltige Menge an Mineralien.
Es stellt sich die Frage, ob Ihr es als Gesamtsammlung abgeben wollt oder evtl. nach Fundorten aufgeteilt.
Eine Vorsortierung nach Fundorten könnte das ganze Vorhaben natürlich etwas übersichtlicher machen u.U. auch etwas mehr an Geldmitteln freisetzen ;)
Gruß
Silvio
GerdKirsch:
Hallo Silvio,
die Sammlung im Ganzen abzugeben wird wohl kaum möglich sein. Anfangs hat mein Vater noch katalogisiert, wobei wir noch an der "Entschlüsselung" der Unterlagen arbeiten. In den letzten Jahren hat er wohl nur noch MMs aus Freisen/Saarland zusammengetragen.
Die Sache ist wahrlich nicht einfach.
Gruß Gerd
Nathan:
Hallo Gerd,
na da habt ihr euch ja was vorgenommen!
Falls zu jedem Stück der Fundort (und die Mineralien des Stückes) bekannt sind, steigert dies den Wert der Sammlung enorm. Bei so einer Unmenge an Stücken ist es allein schon aus Geldtechnischen Gründen besser die Sammlung auf bestimmte Fundorte aufzuteilen. Denn das Geld für die ganze Sammlung kann mit Sicherheit kaum einer aufbringen.
Ich würde zudem empfehlen, euch Hilfe in eurer Umgebung zu suchen. Mineralienvereine oder Museen sind i.d.R. die besten Anlaufstellen. Auch auf Mineralienbörsen könnt ihr euch Ansprechpartner suchen, welche euch auch beim Verkauf unterstützen können.
Wenn ihr wollt könnt ihr die Sammlung auch hier im Forum veräußern. Das empfinde ich besser, als ein Verkauf über Ebay etc. Da sind die Stücke auch in guten Händen.
Gruß und viel Glück
Philipp
uwe:
Ich denke auch, daß der persönliche Kontakt zu einem Sammler oder beser einem Händler in der Gegend der einfachste Weg ist. Ich weis jetzt nicht, wo Oberberg liegt, sonst könnte man eine Börse in der Nähe empfehlen. Dann mal auf eine Börse gehen und gezielt Händler ansprechen. Wäre natürlich gut, wenn sich Euer Vater die Preise irgendwo notiert hat. Nehmt davon 70% als Angebotspreis und geht notfalls bis 50% runter.
Versucht auf jeden Fall, die Sammlung im Ganzen zu verkaufen. Sonst picken sich einige gewiefte die besten Stücke raus und Ihr bleibt dann auf den Rest sitzen. Bei dieser Menge ist meines Erachtens e-bay kein günstige Weg. Wenn Ihr Kosten sparen wollt, müßtet Ihr jedes Stück mit 1,- Euro starten. Dann habt Ihr am Ende die Sammlung möglicherweise für 10% des Wertes verschleudert.
Ich weis wovon ich rede. Ich habe auch mal eine Sammlung aus einem Nachlaß Stück für Stück veräußert. Ging am Anfang ganz gut, aber beim letzten Viertel der Sammlung ging fast gar nichts mehr.
Geduld müßt Ihr allerdings haben und notfalls auch mal Nein sagen können, wenn Euch jemand über den Tisch ziehen will. Manche Stufen sind relativ viel wert.
Gruß
Uwe
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