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Welche Steine als Buchstützen?

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robodoc:
Hallo Regine,

noch ein abschließendes Statement aus der Nicht-Händler-Fraktion 8):
Dass flache Fluss-Steine für den Zweck unsinnig, weil instabil, sind, weiß jedes Kind. Daher hatte ich in meinem Eingangskommentar auch von "rundlichen" gesprochen. Nicht kugelrund, sonst braucht er viel mehr Platz, aber einen oval-rundlichen Querschnitt sollte das Stück schon haben. Dergleichen gibt es sicher auch im Raum KA / PF, man muß sich halt ein paar Stunden in der Natur Zeit nehmen - selbst Gefundenes hat einfach was!
Dass die spätere Standfläche nach dem Sägen mit Bastelfilz oder Filzgleitern beklebt werden sollte, um die Möbel zu schonen, ist trivial und wurde daher gar nicht erst erwähnt.
Viel Spaß bei Suchen! Über ein Foto vom Endprodukt würden sich sicher viele im Atlas freuen.

Glück auf

Robert

Reinhold:
Hallo Regine,
Robert hat alles geschrieben zum Aussehen der zu sägenden Steine. Auch daß es was selbstgefundenes sein soll kann ich nur unterstreichen.
Da ich selbst in Karlsruhe wohne empfehle ich dir einfach ein aktives Kieswerk in der Karlsruher Umgebung, z.B. Weingarten oder Richtung Rastatt. Die Kieshügel sind oft nach Größe sortiert, oder Kiesel vom Rheinufer. Die sind oft unscheinbar und vermoost, aber z.B. beim Hofgut Maxau leicht zu sammeln. Große Achate wirst du wohl dabei nicht finden.
Im Pforzheimer Raum ist der Muschelkalk, den ich dir für eine Buchstütze nicht empfehlen würde (macht nichts her außer wenn eine interssante Fossilie zu sehen wäre.
Wenn du Tipps für eine Adresse zum Sägen suchst, empfehle ich dir einfach bei der VFMG-Gruppe Karlsruhe vorbei zu kommen.
Wir sind eine Mineraliengruppe bei der jeder willkommen ist und einen Sammlerkollegen, der Steinsägen verkauft haben wir auch in der Gruppe. Wenn du ihm einen Stein zum sägen zeigst will er dir bestimmt nicht gleich die Säge dazu verkaufen.
http://www.vfmg.de/vfmg/assets/bg-progs/Jahresprogramm-BW-Karlsruhe.pdf


Glück Auf und viel Spass beim Steinesuchen
Reinhold

Steinjäger:
Hallo!

Vor vielen Jahren habe ich mal Buchstützen aus Bohrkernen von bergbaulichen Untersuchungsbohrungen hergestellt. Diese findet man in ehemaligen und aktiven Bergbaugebieten häufig. Die Kombination Holz/Stein hat mir recht gut gefallen.
Gruß

Uwe

Milchstrasse:
Hallo noch mal,

ja, das mit der passenden Grundform und der Möbelschonung kriege ich dann schon hin.  ;) Mir fehlt einfach die Erfahrung, wo man so was am besten findet - und da danke ich euch ganz herzlich für die Vorschläge und Erfahrungswerte! Es gibt wenig Unangenehmeres als mit einem sehr motivierten Kind an der falschen Stelle zu suchen und dann auch nach langer Suche nichts Passendes zu finden...

Reinhold, danke für den Link zur Mineraliengruppe! Und Uwe, die Buchstütze mit Bohrkern sieht auch klasse aus. Hast du das einfach nur angeleimt, oder ist der Bohrkern mit dem Holz verschraubt?

Regine

robodoc:
Hallo Regine,

wenn alle Stricke reißen: ich war am Wochenende trotz Regens erfolgreich in den Bergen beim Mineraliensuchen und habe am Rande eines Steinbruchs ein schön gezeichnetes, an zwei gegenüberliegenden Seiten plan gesägtes Abfallstück, das eine annähernd quadratische Grundform hat und etwa 15 x 14 x 10 cm mißt und mit ca. 4 kg Vertrauen erweckend schwer ist, entdeckt (war leicht, weil mir Petrus ungefragt seine Gießkanne geliehen hat) und extra für den Fall mitgenommen, dass Ihr kurzfristig nichts findet. Tät' ich natürlich umsonst hergeben.
Da es schon parallel gesägt ist, müßte man es nur noch schräg durchsägen lassen und die Buchstützen wären schon fast fertig (neu entstandene Sägefläche mit Öl oder Lack behandeln, Filz unter die künftige Standfläche und gut ist es).

Freundliche Grüße

Robert

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