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Kulturgut Mineralien und Fossilien
Fluoritxx:
Ich sehe das absolut auch wie Du ! Nur mit der Demokratie ist das so eine Sache .... wir leben ja nicht in der Schweiz sondern in Deutschland und da gibt es für mein Verständnis keine !
Und nach dem Kauf der DDR haben die Bundesregierungen auch mächtig dazugelernt.Da wurde auch alles was zu Devisen gemacht werden konnte verscherbelt,auch Mineralien.
Es geht meiner Meinung nach auch nicht nur um Topstufen und historisches Material sondern es reichen auch gute Stufen aus für die US Sammler,Japaner und andere bereit sind eine Menge Geld auszugeben.Die Menge macht es dann.
Der Gesetzesentwurf sollte nicht Kulturgut Mineralien und Fossilien im Namen tragen sondern um was es wirklich geht...Wie kommen die Werte der Bürger in die Tasche der Regierung !
Schalk Golodkowski lässt Grüßen !
--- Zitat von: cmd.powell am 21 Oct 15, 04:28 ---Moin
Wisst ihr, was mich bei dieser ganzen Debatte echt traurig stimmt? Wir leben hier in einer Demokratie und - wenigstens nach meinem Verständnis - dort entscheidet das Volk. Das Volk wählt Vertreter, welche die Interessen des Volkes wahrnehmen und vertreten; Volksvertreter - so habe ich das mal vor Jahren in der Schule gelernt. In letzter Zeit bekommt man immer wieder Gesetzte vorgesetzt mit der Aussage: Der Gesetzgeber fordert... Wer ist den dieser Gesetzgeber eigentlich? Wenn ich das jetzt nicht völlig falsch sehen, sollte das doch das Volk sein, oder nicht? Also wieso bitteschön bekommen wir, das Volk, immer mehr Gesetze vorgesetzt, die wir nicht wollen und die - nach meinem empfinden - unsere Persönlichkeitsrechte immer mehr einschränken. Geht es nur mir so, oder geht hier irgendwas ganz schön schief, in diesem Land? Alles läuft immer mehr weg von "Jemand ist solange unschuldig, bis sein Schuld zweifelsfrei bewiesen ist" zu "Man ist prinzipiell erstmal schuldig und muß permanent sein Unschuld beweisen". Das fängt mit der ganzen Internetrechtegeschichte an und hört mit diesem bizzaren Gesetz zum Schutz von Kulturgütern auf. Ich könnte jetzt noch Seitenweise über den Nachteil dieser Überreglementierung schreiben, aber der Konsenz ist, das in den letzten Jahren ein massiver Ausverkauf der Bürgerinteressen stattgefunden hat und stattfindet. Bin ich da alleine oder seht ihr das auch so?
--- Ende Zitat ---
robodoc:
Hallo Guido,
off topic, aber es muß in dem Zusammenhang einmal gesagt werden: unsere Demokratie existiert bestenfalls auf dem Papier. In Wirklichkeit besteht schon lang eine Oligarchie und die wenigen, die wirklich herrschen, achten hauptsächlich auf ihr eigenes Wohl.
Auch mir kam in der Frühphase dieser Debatte als Erstes der altrömische Gedanke: cui bono? Wer hat einen Vorteil von diesem scheinbar saudummen Gesetz? Meines Erachtens liegt, wie von Euch schon vermutet, der Gedanke nahe, dass es sich um eine versteckte Attacke auf mögliche Werte in kleinen Mannes Privathand handeln könnte, quasi eine Sonderabgabe. Eine Verzweiflungstat eines bankrotten, von mir bewußt nicht als nicht insolvent, denn dies wäre unter Umständen schicksalshaft, bezeichneten Staates, der seit langem völlig entspannt über seine Verhältnisse lebt.
Als nächstes wirft sich die Frage auf: welches Vergehens machen sich diejenigen unter uns schuldig, die ab und zu oder regelhaft derartige "Kulturgüter" ohne belegte Herkunft im Internet oder auf Börsen verkaufen? Kommt das in die Nähe von Hehlertum?
Ich fürchte, allmählich zum "Mescalero" zu mutieren.
Glück auf
Robert
Nathan:
Hallo,
um mal etwas Klarheit zu schaffen:
Demokratie herrscht auch in Deutschland! Nur eben eine INDIREKTE Demokratie *¹! In der Schweiz kann man ggf. eine DIREKTE Demokratie umsetzten. Nur dort leben auch deutlich weniger Menschen als in Deutschland. *²
Und Deutschland ist bei weitem nicht bankrott! Und die Staatsausgaben sind auch nicht überdimensioniert, im Gegenteil.
Gruß
Philipp
EDIT: *¹: Man wählt also Vertreter, welche die eigene Meinung am besten vertreten. Inwieweit sich die gewählten Personen ihrem Auftrag die Interessen der Wählerschaft zu vertreten verpflichtet fühlen und dem nachgehen, hat nichts mit dem System (indirekte Demokratie) zutun, sondern ist den Volksvertretern geschuldet (die dann wohl doch nicht die richtigen zu scheinen sein)
*²: Je mehr Menschen desto mehr Aufwand ist mit einer Volksabstimmung verbunden. Deshalb wurde ja auch das Prinzip der indirekten Demokratie entwickelt. Man wählt ja auch nur alle 4 Jahre, sonst wären die Kosten/organische Aufwand zu hoch im Vergleich zu dem dahinter stehenden Nutzen.
Fluoritxx:
Hallo Philipp.... ich will Dir nicht zu nahe treten da Du das mit der Demokratie in Deutschland ernst zu meinen scheinst aber bitte entschuldige was ist daran Demokratie wenn man jemanden also eine Person wählt die dann machen kann was sie will weil diese die Stimmen der Wähler hat und dann die Interessen derer umsetzt die entweder genug Geld bieten oder deren Interessen mann dadurch vertritt oder Ihren eigenen Vorteil nähren... oder anders wo man per Volksentscheid Gesetze einbringt oder ablehnt wie in der Schweiz ! Nein in Deutschland gibt es keine Demokratie obwohl sich dieser Staat gerne damit schmückt und andere Staaten gerne darüber belehren will.
Und was ich absolut nicht verstehe was hat das mit der Anzahl der dort lebenden Menschen zu tun ? .... dann bedeudet das ja je mehr Menschen in einem Staat leben desto mehr kann man die Demokratie ausser Kraft setzten....
loismin:
Hallo Guido.
Entschuldigung, aber deine Bemerkung mit dem "Kauf der DDR " hat hier nun wirklich nichts verloren und stößt mir ehrlich gesagt auch etwas sauer auf !
Wir haben natürlich schon noch auf dem Papier eine Demokratie, aber wir, " das Volk " nutzt sie nicht, bzw. nur ein kleiner radikaler Teil der
Bevölkerung nutzt sie weidlich aus !!
Und ab jetzt enthalte ich mich der Stimme hier, weil das einfach zu stark ins politische abgleitet !
Wobei ich ehrlich gesagt schon mit einigen konfom gehe, die das alles als heimliche Enteignung sehen !!
Loismin
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