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Kulturgut Mineralien und Fossilien
Sebastian:
Nicht leider, sondern genießt die Freiheit in einem Rechtsstaat, nicht nur meckern!
das darf bei den Diskussionen nicht vergessen werden. Wir leben in einer der besten Demokratien!
Gruß
Anatas:
Auszug aus dem Handelsblatt vom 4. Dezember 2015 - Rubrik Kunsthandel
- Der Kölner Auktionator H. Hanstein spricht von abgezogenen Leihgaben allein in NRW-Museen im Wert von 100 Mio. €
- Der Gesamtabfluss von Kunst ins Ausland wird vom Auktionator B. Schulz mit 1 Milliarde Euro beziffert.
- Banken akzeptieren keine Gemälde etc. mehr als Sicherheit für Kredite.
- Die Gelackmeierten sind Museen, welche keine Dauerleihgaben mehr erhalten.
- Durch das Gesetz ist das Vertrauensverhältnis zwischen Sammler und Museum zerstört.
- Das Gesetz zerstört den deutschen Kunsthandel
- Der Logistiger Hasenkamp (Marktführer Kunsttransporte) berichtet von signifikanten Erhöhung von Nachfragen seiner Dienstleistungen.
- Durch das Kulturschutz-Gesetz erhofft man sich auch einen Verfall der Werte von Kunstgegenstände - Museen sollen Sie dann
"billiger" erwerben können ... doch was soll ein abgewürgter Markt noch hergeben - jedenfalls nicht erst- oder zweitklassige Kunst ...
- Der Kampf gegen das Gesetz im Bundestag scheint aussichtslos zu sein - so der allgemeine Tenor, jetzt bleibt es nur den
Vertretern der Bundesländer vorbehalten das Gesetz zu stoppen.
Bode:
Deutsches Kulturgutschutzgesetz wurde angenommen, nun muss nur noch der Bundesrat zustimmen
Hallo,
Ich habe heute diese Mail bekommen, vielleicht gibts noch einige welche, noch nicht die Petition unterzeichnet haben, damit wenigstens 50000 Stimmen zusammen kommen.
Viele Grüße Bode
Liebe Unterstützer der Petition für den Erhalt des privaten Sammelns,
an einem historischen Tag, am 23. Juni, an dem auch die Abstimmung über den Austritt Großbritanniens aus der EU stattfand, hat der deutsche Bundestag mit den Stimmen der Koalition von CDU/CSU und SPD das neue deutsche Kulturgutschutzgesetz angenommen. Der Blick in den Tagungsraum war für jeden deprimierend, der von dem Gesetz betroffen ist. Es waren gerade mal zwei Handvoll Politiker bei der „Diskussion“ des Gesetzes anwesend. Nun muss der Bundesrat noch zustimmen. Sobald er dies getan hat, soll das Gesetz in Kraft treten.
Auch wenn wir mit dem neuen Gesetz nicht zufrieden sind, haben die Politiker doch im Bereich der Münzen und der Fossilien im Vergleich zum ersten Entwurf große Zugeständnisse gemacht. Dies ist Ihnen, den Unterzeichnern der Petition, zu verdanken! Sie haben den Verbänden, die direkt mit den Politikern verhandelt haben, die nötige Rückendeckung und ein besonderes Gewicht gegeben.
Wir haben fast 50.000 Stimmen erreicht, ein Ergebnis mit dem niemand vorher gerechnet hatte! Es fehlen uns nur noch einige wenige daran. Bitte nutzen Sie doch noch einmal Ihren Verteiler, um diejenigen, die bisher nicht unterzeichnet haben, noch zu einer Meinungsäußerung zu veranlassen. Es wäre schön, wenn wir in unserer Pressemeldung auf 50.000 Stimmen verweisen könnten.
Ich möchte jedem einzelnen von Ihnen für Ihren Mut danken, ihre Meinung öffentlich gemacht zu haben.
Und wahrscheinlich werden wir Ihre Stimmen in fünf Jahren wieder brauchen. Einige Politiker haben in der Debatte um das neue Gesetz Verschärfungen gefordert, die anlässlich einer Evaluation in fünf Jahren, beschlossen werden sollen.
Ihre Ursula Kampmann
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