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Kulturgut Mineralien und Fossilien

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raritätenjäger:
Das ist auch eine gute Idee.

EM:

--- Zitat von: Embarak am 02 Nov 15, 16:14 ---
--- Zitat ---Wenn ein paar US-Amerikanische Mineralien-Großhändler Ihre Bedenken anmelden, ...

--- Ende Zitat ---
Wenn wir erstmal TTIP haben, können die US-Händler ja entgangene Umsätze bei uns einklagen...  >:D

Norbert

--- Ende Zitat ---

Das ist Unsinn.


--- Zitat ---Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert, dass beim geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (Transatlantic Trade and Investment Partnership TTIP) der Kultur- und Mediensektor ausgenommen wird. Diese Ausnahme muss aus Sicht des Deutschen Kulturrates bereits in der Stellungnahme Deutschlands zum Verhandlungsmandat der EU unmissverständlich fixiert werden.
--- Ende Zitat ---

Die Händler haben, auch wenn es sie direkt betrifft, die wenigsten Möglichkeiten etwas zu erreichen, amerikanische noch weniger als deutsche. Die Möglichkeiten liegen bei den privaten Sammlern (weil: mehr Personen) und überwiegend bei den naturwissenschaftlichen Intitutionen (weil: schwer wiegendere Argumente).
Aber alle drei Gruppen sollten ihre Möglichkeiten nutzen etwas zu bewegen.

Goldi85:
Den amerikanischen Händlern wird die Entwicklung eher in die Hände spielen,  werden doch einige Topsammler ihre Stücke noch vor Inkrafttreten des Gesetzes ins Ausland veräußern wollen. Mir alleine sind da bereits zwei bekannt,  die sich dementsprechend entscheiden werden müssen.
Einige renommierte Kunstsammler haben ihre Leihgaben übrigens bereits aus den Museen abgezogen.

kks:
Hallo,

ich denke, es gibt hier genau 2 Möglichkeiten:

1. Das Gesetz ist mehr oder weniger aus Versehen in der vorliegenden Form entworfen worden; dann besteht zumindest eine gewisse Hoffnung.

2. Das Gesetz ist ganz bewusst so gemacht worden, dann können wir die Sache vergessen.

Ich persönlich vermute, dass Fall 2 zutrifft.

MfG
Klaus

PS: Trotz dieser Einschätzung habe ich natürlich unterschrieben; die Sache ist einfach zu wichtig.

Soenke:
Hi,

für Resignation ist es zu früh. Wir haben bislang erst wenige der zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft.

Die Schärfe des Gesetzes ist pure Absicht und das Ergebnis dessen was eine relativ radikale Gruppe aus der Archäologie erreicht hat (wobei ich für einen kleinen Teil der Regelungen in Bezug auf archäologische Objekte durchaus Verständnis habe), die Übertragung der scharfen Regeln auf alles Kulturgut ist dagegen möglicherweise ein Denkfehler des Ministeriums.

Mal vorausgesetzt jeder Parlamentarier hätte ungefähr den Informationsstand wie wir, bin ich fest davon überzeugt, dass das Gesetz keine Mehrheit hätte. Die Frage ist also, wie kommunizieren wir unseren Kenntnisstand am besten. Dazu gibt es zwei Wege:

1) Die Medien.

2) Die direkte Sensibilisierung von Abgeordneten.

Gerade bei Punkt 2 sollte spätestens in der parlamentarischen Phase jeder, der unzufrieden mit dem Gesetz ist, das Gespräch mit seinem regionalen Bundestagsabgeodneten suchen. Wir können überzeugen, denn die Argumente sind auf unserer Seite - nicht auf Seiten der schlecht beratenen Kunsthistorikerin Monika Grütters.

Gruß
Sönke

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