Fossilien / Fossils / Fósiles > „Saurier“ und Reptilien allgemein / Dinosaurs and other reptiles

Blutgefäße aus einem 70 Millionen Jahre alten Dinosaurier

<< < (3/3)

der Sauerländer:
Hi Tobias

Danke für die Richtigstellung meines leicht humorvollen Beitrages. Sorry, Marco.

Unter dem Strich verstehe ich das so, dass der Dino-Wunsch Kinderlos bleiben wird....oder?

Wilhelm

Saccharomyces:
So um der vollständigkeit halber sei noch hinzgefügt, das es ein wunderbares Enzym namens Telomerase gibt welche die verkürzen Enden der Chromosomen (Telomere) wieder verlängert. Dieses Enzym ist in z.B in Stammzellen aktiv. Weil wenn wir diesen Gedanken weiter spinnen wäre es ja am Ende so, das unsere Chromosomen, nachdem wir sie an unsere Kinder weiter gegeben haben und die an deren Kinder, bis auf ein Minimum schrumpfen nach 1000x Zellteilung. Telomere und Telomerase sind ein sehr interessantes Thema im Bezug auf Altern und "das unendliche Leben", finde ich zumindest  ;D.

@Tobias
Wie habt ihr das denn gemacht das ihr anhand von 34bp Sequenzen phylogenetische Verwandschaftsverhältnisse bestimmt habt. In meinen Augen sind 34 Nukleotiude nicht gerade sehr viel, vielleicht machts die Masse ja auch. Wenn du mir mehr dazu berichten könntest, es würde mich interessieren. Genetik ist ein Gebiet mit dem ich mich schon recht viel in meinem Studium befasst habe und was mich sehr interessiert  ;D

BJ

Godot:
Hallo BJ,

wir haben bei Fischen einer Gattung einen Mikrosatelittenflanker sequenziert und damit dann versucht, Verwandtschaftsbeziehungen herauszufinden. Wir hatten (bis auf das uralt-Exemplar) eine gemeinsame Länge von 474 bp erreicht, also ein klein wenig mehr als oben angegeben.

Die Arbeit ist noch nicht veröffentlicht, deswegen kann ich dazu noch nicht viel sagen.

schöne Grüße

Tobias

Profipräp:
Hallo ihr alle,
da lob ich mir meinen natürlichen Klon: ich habe eine eineiige Zwillingsschwester. Wer meint, durch Klonen genau dasselbe Tier/Mensch zu kriegen liegt falsch. Eineiige Zwillinge sind zwar bei genau identischen Erbanlagen sehr ähnlich (aber eben nur sehr ähnlich, nicht genau gleich!), können auch unabhängig voneinander die gleichen Marotten entwickeln und haben den gleichen Geschmack, der gleiche Mensch ist das aber noch lange nicht. Außerdem wäre die Umwelt, in der ein Klon aufwächst um einiges anders, als die Bedingungen bei der eigenen Kindheit. Meine Schwester und ich waren bis 23 Jahre immer zusammen, dann haben sich unsere Wege wegen dem Beruf getrennt und wir wohnen jetzt 400 km entfernt, sehen uns also selten. Bis dahin sahen wir uns auch sehr ähnlich. Heute sehen wir uns immer noch ähnlich, aber nicht mehr so sehr zum Verwechseln wie früher. Auch charakterlich können sich Unterschiede entwickeln. Die unterschiedliche Umwelt spielt eben auch eine Rolle. Wer also seine Katze klonen läßt, hat nicht genau das gleiche Tier, weder äußerlich noch sonst wie. Wen das Thema interessiert: schaut mal in die vergleichende Zwillingsforschung rein.
Gruß
Birgit

Zuercherella:
Hallo zusammen,

soweit ich weiß, geht es bei den gut erhaltenen Zellen um Mumifizierung, da ist einiges denkbar. Ausschließen würde ich das ganze nicht, dafür entwickelt die Wissenschaft einfach zu schnell neue Methoden. Vom Klonen halte ich desbezüglich allerdings gar nichts. Was tot ist, sollte auch tot bleiben. Zitat von Herrn Schwarzenegger zu einem toten Klon: "An Deiner Stelle würde ich tot bleiben!"

Michael

Navigation

[0] Themen-Index

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln