Moin
Ich bin zwar kein SiO2-Experte, aber das sind wohl Chalcedonablagerungen, die in Richtung Achat gehen. Diese Geoden sind häufig mit Quarzkristallen ausgekleidet. In einigen finden sich aber die traubig-nierigen Aggregate aus Chalcedon. Chalcedon ist mikrokristalliner Quarz und kann die bizzarsten Formen annehmen, ähnlich wie Tropfsteine in einer Höhle. Die Bildungsbedingungen sind aber grundverschieden, da SiO2 durch andere Mechanismen als CaCO3 transportiert und gefällt wird. Der "Stiel" ist wohlmöglich durch Kapillarwirkung gewachsen; ich meine, man kann im Inneren des "Stiels" einen feinen weißen "Faden" sehen, welcher dann die Kapillare wäre. Das ist aber nur eine Vermutung, für genauere Aussagen müsste man sich das Stück direkt anschauen.