Hallo,
ích denke, dass dies bei der Quelle im Zusammenhang mit erzmikroskopischen Untersuchungen stand. Dort ist von Ätzfiguren die Rede - ich vermute daher, dass bestimmte Teile eines Arsenkristalls widerstandsfähiger gegen Oxidation (auch an der normalen Luft) sind und aufgrund dessen die benannten dreieckigen Vertiefungen (ggf. nur unter dem Erzmikroskop sichtbar) ausbilden - und diese Oxidation mit Luftätzung bezeichnet wird.
Ob man das auch makroskopisch sieht weiß ich nicht. Aus Sainte-Marie-aux-Mines und Borneo (vielleicht auch aus Japan) besitze ich Arsenstufen, die ebenfalls dreickige Strukturen auf Arsenkristallflächen zeigen. Leider weiß ich nicht, ob das durch o.g. Oxidationsprozesse entstanden ist.
Stoppen lässt sich das Anlaufen meines Wissens nicht. Viele Stücke laufen grau an, andere werden binnen kürzester Zeit schwarz und wenige behalten einen metallischen Glanz.
Gruß
Jan