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Bildausschnitt bei Mikrofotos?

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etalon:
Hallo Harald,

ja, die Artefakte, welche Du in der Auflösung siehst, sind PMax-Stackingartefakte. Mit DMap war das Ergebnis fürchterlich. Die Beugungsscheibchen an den Spitzlichtern sieht man nur in etwas höherer Auflösung, dort aber sehr störend. Da man keine kleineren Details als das Beugungsscheibchen auflösen kann, macht es überhaupt keinen Sinn, mit der Vergrößerung immer höher zu gehen, wenn die Sensorauflösung schon mit dem 10x Mitu in der Beugungsbegrenzung liegt. Das heißt, ich kann Kameraseitig mit meinem Sensor mit dem 20er nicht mehr Details auflösen, als mit dem 10er. Objektseitig aufgrund der höheren NA theoretisch schon, allerdings auf deutliche Kosten der Bildästhetik, da das Beugungsscheibchen mit steigender Vergrößerung relativ zur NA (und damit steigendem Öffnungsverhältnis) auch größer wird. Es macht schon Sinn, das Sensorsampling dem Öffnungsverhältnis des Objektivs anzupassen...

Grüße Markus

etalon:
Hallo Marko,

besten Dank. Die Nikon Objektive sind doch endlich korrigierte Objektive oder? Verwendest Du die Raynox dann als Relaisoptik?

Grüße Markus

Harald Schillhammer:

--- Zitat von: etalon am 22 Feb 16, 22:31 ---Beugungsscheibchen
--- Ende Zitat ---
Diese Wort höre ich das erste Mal. Meinst du damit den Zerstreuungskreis (engl. Circle of confusion)?

etalon:
Harald, nein, ich meine das Beugungsscheibchen (engl. airy disc). Eine infinitisimal kleine, punktförmige Lichtquelle kann aufgrund der Wellennatur des Lichts und der immer begrenzten Apertur eines optischen Systems niemals als infinitisimal kleiner Punkt im Fokus abgebildet werden, sondern wird immer als Beugungsscheibchen mit endlichem Durchmesser abgebildet, welcher unter anderem von der Wellenlänge des Lichts und der Brennweite des optischen Systems (und bei gegebener Apertur damit auch vom Öffnungsverhältnis) abhängt. Das Beugungsscheibchen (Intensitätsmaximum nullter Ordnung) ist von Interferenzerscheinungen, den sogenannten Beugungsringen, umgeben, welche die Intensitätsmaxima der ersten, zweiten, dritten, etc. Ordnung darstellen...

Edgar, das ist ein super Bild! Gefällt mir gut...  :D

Grüße Markus

Harald Schillhammer:

--- Zitat von: etalon am 23 Feb 16, 07:41 ---Harald, nein, ich meine das Beugungsscheibchen (engl. airy disc). Eine infinitisimal kleine, punktförmige Lichtquelle kann aufgrund der Wellennatur des Lichts und der immer begrenzten Apertur eines optischen Systems niemals als infinitisimal kleiner Punkt im Fokus abgebildet werden, sondern wird immer als Beugungsscheibchen mit endlichem Durchmesser abgebildet, welcher unter anderem von der Wellenlänge des Lichts und der Brennweite des optischen Systems (und bei gegebener Apertur damit auch vom Öffnungsverhältnis) abhängt. Das Beugungsscheibchen (Intensitätsmaximum nullter Ordnung) ist von Interferenzerscheinungen, den sogenannten Beugungsringen, umgeben, welche die Intensitätsmaxima der ersten, zweiten, dritten, etc. Ordnung darstellen...

Edgar, das ist ein super Bild! Gefällt mir gut...  :D

Grüße Markus

Alles klar. Hab's mir eh gleich nach dem Schreiben gedacht. Allerdings ist es genau das was auch vom zulässigen Zerstreuungskreis abhängig ist.

--- Ende Zitat ---

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