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Bildausschnitt bei Mikrofotos?

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Harzsammler:
Hallo,

wenn ich die tollen Fotos sehe, dann wünsche ich mir oft auch diese Möglichkeiten zu haben.
Ich habe auch schon mal damit angefangen es aber wieder auf Eis gelegt.

Was mich jedoch hauptsächlich von der mit allem drum und dran 4-stelligen Investition abhält ist die Frage nach dem: Warum macht man das, was ist die Motivation dahinter?

Seine Mikros kann man sich ja auch mit dem Mikroskop anschauen welches man ja eh braucht.
Und für ein paar positive Kommentare, eine gute Bildbewertung und pro Jahr ein paar 100 Aufrufe im Lexikon diese Investition?
Vom Zeitaufwand ganz zu schweigen.

Also, macht Ihr das aus reinen Hobby - was ich gut verstehen würde, denn manche Naturfotografen sind noch teurer unterwegs ;) ?
Aus Freude am Teilen der Bilder mit Anderen?
Steckt wissenschaftliches Arbeiten dahinter (Vorträge, Dokumentationen etc.)?
Oder kann man damit auch ein wenig Geld verdienen (Auftragsfotos, Verkauf an Verlage oder so)?

Viele Grüße,
Michael


etalon:
Hallo Helmut,

Du hast mit allem, was Du anführst, recht. Ziel dieses Bildes sollte auch nicht sein, ein ästhetisches selbiges zu produzieren (darum ist es auch nicht im MA eingestellt  ;)), sondern meine Problemstellung zu verdeutlichen. Ich suche, wie im Posting darüber beschrieben, eine Möglichkeit, mit der ich den durchsichtigen Schmodder von der Stufe bekomme, und zwar zerstörungsfrei. Wenn das gelungen ist, dann werde ich ein Bildchen machen, welches meine (und hoffentlich auch Deine  ;)) Ansprüche erfüllt...
Leider waren die Ideen bislang eher nicht so zahlreich...

Grüße Markus

etalon:
Hallo Michael,

nun, die Motivation dahinter wird wohl so unterschiedlich sein, wie es Fotografen gibt. Warum kauft sich einer ein Golfschlägerset im 5stelligen Bereich? Oder ein Auto im 6stelligen? Vermutlich viele, weil sie es können...  ;D

Von daher kann ich hier nur für mich sprechen.
Mich fasziniert Optik und die optische Messtechnik. Von daher finde ich es auch faszinierend, was man damit anstellen kann. Das betrifft mein anderes Hobby, die Astronomie/Astrooptik, genau so, wie die Mikroskopie/Mikrooptik. Von daher lag es für mich nahe, die schönen Mineralien und die Optik im Rahmen der Mikrofotografie zu verbinden. Weiterhin ist es ja nur mit der Optik nicht getan. Es müssen noch einige andere Hürden genommen werden, um ein Setup zur Erstellung ansprechender Mikroaufnahmen zu erhalten. Dies in Eigenkonstruktion hin zu bekommen, ist auch spannend und sehr lehrreich. Der Weg ist so zusagen das Ziel... :)
Wenn dabei dann hinten auch noch ästhetische Bilder rauskommen, um so besser.

Natürlich kann man seine MMs auch im dunklen Kämmerlein unter dem Mikroskop betrachten. Allerdings lässt sich dieser Eindruck und die Schönheit nur sehr schwer mit anderen teilen. Stelle Dir nur mal eine Mineralienzeitschrift oder ein Buch ohne Bilder vor. Da würde für mein Empfinden eine wesentliche Seite unseres Hobbys fehlen. Ich für meinen Teil sehe mir zumindest gerne gute Bilder von Mineralien an.

Geldverdienen kann man damit glaube ich nicht (zumindest nicht so, dass der getriebene Aufwand von den Kosten her gedeckt ist) - also ich zumindest nicht. Das ist aber auch nicht das Ziel meines Hobbys. Dafür gehe ich jeden Tag buckeln...

Sieh es mal von der Seite: Gäbe es die Mikrofotografie nicht, würde jedem, der kein Mikroskop und einen entsprechenden Fundus an MMs besitzt, diese wunderbare Welt verschlossen bleiben...

Viele Grüße,
Markus

heli:
Hallo Markus,

habe ich überlesen. Passt auch nicht wirklich hier zum Thema.

Wenn man sich ansieht, was dein Reinigungsproblem ist, ist es auch nicht überraschend, dass da wenige bis keine Antworten kommen.
Was da auf der Stufe ist, kann alles Mögliche sein. Wenn sich bei deiner Methode was ablöst, hast du ja schon etwas erreicht.
Dann bleibt eigentlich im Normalfall nur - Einlegen - mechanische Reinigung - Einlegen ..........

Fluorit ist ja nicht ganz so empfindlich und das Foto sieht nicht so aus, wie wenn der Fluorit bei den bisherigen Versuchen was abbekommen hat. Da es sich wie du schreibst um ein Einzelstück handelt, wird auch ein "Durchtesten" verschiedener Mittel nicht sehr sinnvoll sein.

Als einzige Idee bleibt für mich noch die Nachfrage bei jemandem, der mit Haarspray hantiert. Der/die sollten eigentlich wissen, wie man so was los wird (wenn es sich tatsächlich um sowas handelt). 

Grüße
Helmut

Fabian99:
Hallo,

diese Seite https://www.nivea.de/shop/haarspray-40059001722970001.html liefert die Inhaltsstoffe für ein Haarspray.
- Octylacrylamide
- Acrylates
- Butylaminoethyl Methacrylate Copolymer
sollten die Polymere sein. Dann würde ich als Laie zuerst Ethanol=Spiritus nehmen. Die Acrylamide sollten da löslich sein. Die "vorgequollene" Masse würde ich in eine Mischung aus Aceton und Ethanol legen. Aceton alleine hinterlässt gerne mistige Spuren und in einer Mischung mit ca 80% Ethanol habe ich Folien etc immer gut reinigen können.

Leider fällt Mechanik wie umpumpen, Ultraschall etc aus.

Nachtrag(edit): Vielleicht kannst du einfach eine Testreihe mit Haarlack und Objektträgern machen. Die glatten Flächen lassen eine Bewertung einfacher zu. Das setzt aber voraus, das es Haarspray ist.

LG

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