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Bildausschnitt bei Mikrofotos?

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etalon:
Hallo Mark,

freut mich, dass es Dir gefällt...  :)


Da ich immer wieder Zuschriften erhalte, welche den Aufbau meines Equipments zum Inhalt haben, will ich im Anhang für Interessierte ein paar Bilder posten. Fragen dazu beantworte ich gerne. Nach einem kleinen Systemumbau habe ich nebenher auch eine Vorrichtung zur Epiillumination (Beleuchtung durch das Objektiv) gebaut. Diese funktioniert auch einwandfrei mit allen meinen Mikroskopobjektiven - nur nicht mit dem, für das ich sie eigentlich primär gebaut habe: das 1x Mitutoyo. Dessen Linsenradien der letzten Linsen sind so bescheuert, dass es genau in der Bildebene einen punktförmigen Reflex gibt.  :P :-[
Naja, egal. Mit den anderen funktioniert es, und damit lassen sich jetzt auch kleinste Hohlräume vernünftig ausleuchten. Natürlich musste ich das Ding gleich mal Testen, und habe einen Scheelit xx Eigenfund von diesem Jahr aus der Grube Clara zum Testobjekt erkoren. Ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Scheelit xx aus der Grube Clara/Schwarzwald. Die Bildbreite beträgt ca. 3,2mm mit dem 5er Mitu. Die Beleuchtung erfolgte ausschließlich durch das Objektiv:

etalon:
...und noch eins, hat beim anderen Post nicht mehr hingepasst...

Gruß Markus

palpatine:
Hallo Markus,

sehr schöne Bilder. Sieht das immer so aufgeräumt bei dir aus? Wie hast du die Beleuchtung durch das Objektiv technisch realisiert?(Evtl. mal dafür einen extra Threat aufmachen)

Gruß Marcel

ankerit:
Hallo Markus,

sehr schönes Foto vom Scheelit. Klasse, daß die Beleuchtung durch das Objekiv funktioniert. Gratulation !!!!!

Gruß
Günther

etalon:
Hallo Marcel und Günther,

besten Dank!

Die Epi-Einheit ist als abgewandelte Epiillumination nach Köhler aufgebaut. Das heißt, der Lichtleiterausgang wird über eine Kollimatoroptik und einen 50/50 Strahlteiler in die Ausgangspupille des Objektivs abgebildet. Die Helligkeit wird in diesem Fall nicht über eine Aperturblende geregelt, sondern an der Kaltlichtquelle selbst. Dies gewährleistet eine homogene Ausleuchtung des FOV. Um interne Reflexe und Aufhellungen zu verhindern, wird das Licht vor Eintritt in den Strahlteiler linear polarisiert. Zwischen Strahlteiler und Tubuslinse befindet sich dann ein Analysator, welcher das polarisierte Streulicht blockt. War alles ein bisschen fummelig, das in dem beschränkten Raum justierbar hin zu bekommen, aber funktioniert jetzt einwandfrei (bis auf das 1x Mitu)...


Hier noch ein Bild aus der Grube Clara (mit normaler Beleuchtung ;)):

Rhabdophan xx aus der Grube Clara/Schwarzwald. Die Bildbreite beträgt ca. 3,2mm mit dem 5er Mitu:

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