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Stein mit Metallkügelchen / Schlacke aus einem industriellen Schmelzproze?

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Scivaro:
Hallo zusammen,

ich habe schon 2 Geologen angeschrieben, doch keiner konnte mir sagen, um welchen Stein es sich handelt. Das Gestein, in das die Kügelchen eingebettet sind, ist sehr hart. Die Farbe ist grün-bläulich. Weiteres Gestein um die Fundstelle herum deutet auf eine vulkanische Aktivität hin (Lava und Vulkanglas). Jedoch haben auch Nichteisenmetallstücke in verschiedenen Größen und verschiedener Materialien, als Einzelstücke oder in Verbindung mit Gestein oder Vulkanglas, im Umfeld gelegen. Industrieller Ursprung kann ausgeschlossen werden. Fundstelle ist leider nicht näher zu bestimmen, jedoch muss diese im östlichen Korea liegen.

Wäre schön, wenn jemand eine Idee hat oder gar weiß, worum es sich hier handelt. Vielen Dank!

Momentan geht es mir hier nur um die Probe in den Bildern. Später stelle ich auch noch die anderen Stücke zur Diskussion, wie eben die Metalle.

oliverOliver:

--- Zitat ---Industrieller Ursprung kann ausgeschlossen werden.
--- Ende Zitat ---

bist du dir da wirklich sicher ?

Uwe Kolitsch:
Sieht sehr nach anthropogener Schlacke mit eingeschlossenen Schmelztröpfchen aus.

Scivaro:

--- Zitat von: oliverOliver am 08 Feb 16, 18:50 ---
--- Zitat ---Industrieller Ursprung kann ausgeschlossen werden.
--- Ende Zitat ---

bist du dir da wirklich sicher ?

--- Ende Zitat ---

Ja, ich bin mir ziemlich sicher, da die anderen Funde aus der unmittelbaren Umgebung auch auf vulkanischen Ursprung hindeuten. Eine andere Deutung hatte einer der beiden Geologen, der sogar einen Meteoriten als Ursprung ins Gespräch brachte, da Ähnlichkeiten mit Gestein des Chiemgauer Meteoriteneinschlages bestehen.

Scivaro:

--- Zitat von: Uwe Kolitsch am 08 Feb 16, 18:52 ---Sieht sehr nach anthropogener Schlacke mit eingeschlossenen Schmelztröpfchen aus.

--- Ende Zitat ---

Das würde ich auch so sehen, wenn nicht Steine unter den Funden wären, die eine Unmenge Metallkügelchen als Einschlüsse haben, deren Größe / Durchmesser teilweise unter 1 mm liegen. Deren Entstehung scheint eine Explosion zugrunde zu liegen, da sonst die Kügelchen zu größeren Kugeln zusammenlaufen würden, bevor sie erstarren.

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