Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición > Bestimmungsanfragen zu Schlacken/Gläsern/Kunstprodukten
Stein mit Metallkügelchen / Schlacke aus einem industriellen Schmelzproze?
raritätenjäger:
Hallo,
warum solche kleinen und kleinsten Kügelchen am ehesten durch Explosion entstehen sollen, leuchtet mir nicht ein. Wobei, Analogieschluss: ich habe jetzt einen Kupfermeteoriten aus dem Mansfelder Land in der Sammlung. Gibt´s sowas schon? Oder hab ich da eine Chance als Erstbeschreiber?
Spaß beiseite: das ist und bleibt Schlacke. Mitunter abenteuerliche "Zusammenhänge" sind da ja bei einigen unserer Meteoritenfreunde nicht ungewöhnlich. Da ist jeder Limonit und jedes Schmelztröpfchen vom Binnensee bis zum Hochgebirge gleich außerirdisch. Nicht einfach für jene, die sich ernsthaft damit beschäftigen. Etwas ärgerlich die Penetranz, mit der an diesen haltlosen Konstrukten festgehalten wird.
Gruß
Andreas
kks:
--- Zitat von: raritätenjäger am 09 Feb 16, 11:07 ---Etwas ärgerlich die Penetranz, mit der an diesen haltlosen Konstrukten festgehalten wird.
--- Ende Zitat ---
Vielleicht sollte man eine neue Rubrik einführen: "Möchte ganz schnell ganz reich werden. Ich erwarte die Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin."
Dann könnte man diesen ganzen Müll dahin verschieben und hätte Ruhe.
MfG
Klaus
Tarantulla:
Hallo :)
entschuldigung, wenn ich mich hier einmische, aber kann denn nicht dieser Stein aus einer Vulkangegend stammen, oder kommt Schlacke nur in Hochöfen vor? ???
Alcest:
--- Zitat von: Tarantulla am 09 Feb 16, 12:59 ---Hallo :)
entschuldigung, wenn ich mich hier einmische, aber kann denn nicht dieser Stein aus einer Vulkangegend stammen, oder kommt Schlacke nur in Hochöfen vor? ???
--- Ende Zitat ---
Es gibt auch sogenannte vulkanische Schlacke, die dann aber keine "Metallkugeln" enthält (ich habe generell noch keine vulkanische Schlacke mit so perfekten Hohlformen gesehen). Es besteht im Gedankenexperiment auch die Möglichkeit, dass ein Hochofen in einer Vulkangegend steht und natürliche sowie künstliche Schlacken gar nicht so weit auseinanderliegen.
felsenmammut:
Glück Auf!
Es könnte auch ein Hochofen explodiert sein und eine vulkankraterartige Landschaft hinterlassen haben. Insbesondere ältere Bauweisen mit viel Ziegel/Klinker/Schamotte-Bausteinen würden doch die Fantasie dazu anregen. Oder vielleicht war ja einer der letzten Atombombentests anders unterirdisch als man es sich aus der Nachricht zunächst vorgestellt hat. Oder jemand hat vor einiger Zeit mit einer explosiv/brennbar-chemischen Ladung, die er aus größerer Entfernung auf die Reise geschickt hat, eben diese Vulkankraterlandschaft mit diesem Feststoffgefüge geschaffen und damit wohl eher unbeabsichtigt die eingangs formulierte Anfrage mit verursacht.
Solange da keine anderen belastbaren Fakten als die Fotos auftauchen, wird es wohl bei Schlacke bleiben.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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