Die Zerstörung von geologischen oder montanhistorischen Lehrpfaden ist bestimmt kein Anliegen von Mineraliensammlern oder Bergbauinteressierten.
Wenn man den Artikel liest, kann es einem schon hochkommen. Es ist mal wieder eine dieser Hetzeaktionen von Menschen, die scheinbar denken, mit der Übernahme der Pflege eines Bereiches, sei es als Verein oder Privatperson, hätten sie die allumfassende Gewalt über das Gebiet. Vermutlich ist es aber auch so, dass der Verfasser des Artikels viel Herzblut in den Lehrpfad gelegt hat und dies als sein Lebenswerk betrachtet. Kann ich auch verstehen. Was ich nicht verstehen kann, ist dass die Zeitung so einen Artikel scheinbar völlig unreflektiert abdruckt.
Ich freu mich schon auf die Wanderer die mich freundlich daraufhin weisen, dass man dies und das nicht darf, auch wenn ich nicht im Harz sammle. (So eine Erfahrung hab ich schon an der Kreideküste auf Rügen hinter mir. Damals kratzte ich mit meinen Sohn einen Donnerkeil aus der Steilwand, als eine Ökotante ankam und meinte ich würde die Kreideküste zerstören. Das ging soweit, dass sie mich an der Schulter packte. Erst als ich ihr androhte, dass sie ins Wasser fällt, wenn sie das nochmal macht, erfernte sie sich unter lautem Geschimpfte.)
Also echt auf solche Artikel kann man verzichten.
Gruß lohme