Als Vergleichswert:
Grundaktivität im Erzgebirge bis max 0,1-0,4 µSv/h
Uranocircit etwa 1x0,5 cm kommt auf 3-4 µSv/h.
Übrigens messe ich immer mit aufgelegtem Zählrohr und die Stufen natürlich ohne Abdeckung. Also Zählrohr an Stufe, um einen möglichst minimalem Abstand sicherzustellen.
Zudem wird zumindest von meinem Zählrohr auch mit Sicherheit ein Großteil der Betastrahlung mitgemessen, da das Meßfenster dort nur mit einer hauchdünnen Kunsstofffolie bedeckt ist und zudem sich dort auch ein "B" befindet, auf der Rückseite des Zählrohrs, ohne dieses Fenster dagegen ein "G". Es ist ein Meßgerät aus den 70er Jahren, welches in einer Uniklinik in Berlin im Einsatz war, um dort Patienten nach Therapien "auszumessen". Es ist recht sensibel, hat aber einen recht großen Meßbereich von 0,1 µSv/h bis 2500 µSv/h.
Ich denke, es wird auch auf die Größe der Einzelstücke ankommen bei der Messung, denn wenn kleinere Stufen einzeln sind, sind sie auch weiter verstreut und können nicht mehr so konzentriert gemessen werden, als auf engem Raum. Denn der Abstand von der Strahlenquelle ist ja noch eine der wesentlichsten Einflußgrößen. Ich könnte mir gut vorstellen, daß z.B. bei einem Flat Tobernit ohnehin nur die unmittelbar in der Nähe des Zählrohrs befindlichen Stufen einen maßgeblichen Einfluß auf die Messung haben könnten.
Mmmh, da bin ich nun etwas unschlüssig. Man müßte mal eine Vergleichsmessung an ein und demselben Stück machen.
@Granulit: Deswegen auch die doppelte luftdichte Abschirmung.