Cuprosklodo? Sehen wie UPhan Igel aus.
Da Uranophan im selben Kristallsystem kristallisiert wie Cuprosklodowskit, sind da im Habitus auch keine Unterschiede zu erwarten. Was die Farbe betrifft, so sind die sehr dünnen Nadeln nicht so intensiv gefärbt, wie man das von den vergleichsweise dick kristallisierten Cuprosklodowskiten aus Musonoi kennt. Im Anhang mal ein (schlechtes) Bild der Gesamtstufe mal schnell mit dem Ipad gemacht. Da erkennt man in einer Druse gelben Uranophan, gleich neben der Druse mit Cuprosklodowskit (da mein Spektrometer wegen Generalumbau gerade komplett zerlegt ist, kann ich im Moment nicht sicher sagen ob es sich um Uranophan oder Sklodowskit handelt, wahrscheinlicher ist aber Ersterer). Der Farbunterschied ist eindeutig erkennbar (auch wenn die Farbwiedergabe hier in den Anhängen immer deutlich verloren geht)…
Interessant ist, dass ich die in
Schatz, R. (1967). Über ein kupfererzführendes Paralleltrum des Uranerzvorkommens bei Menzenschwand im Südschwarzwald. Aufschluss, Jg.18, Nr.3, S.98-101
beschriebene Paragenese auf der Stufe komplett nachvollziehen kann. Alle dort aufgeführten Mineralien sind in exakt der beschriebenen Ausbildung zu finden…

Grüße Markus