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Autor Thema: Gibt es, wie in Bernstein, tierische Einschlüsse in Kristallen?  (Gelesen 14928 mal)

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Offline Martin Esa

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Einen großen DANK an smoeller, Fabian99, cmd.powell, alfredo, peryperypery und Embarak. Seeeeehr hilfreich. Eure Informationen bringen mich ein ganzes Stück weiter. Nun gibt es für mich Einiges zu lesen und die Möglichkeiten einzugrenzen.
Und es wird wie immer sein: Eine Antwort wirft viele neue Fragen auf. :)

Gruß
Martin

Offline pery

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Ich liebe SciFi  8)


Offline cmd.powell

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  • Calcit vom Winterberg, Harz
Moin Martin

Ok, ein in einem Kristall eingeschlossenes Urtier durch Blitzschlag zum Leben erwecken, das ist ja mal eine spaßige Idee. Folgender Einfall von mir dazu: Gelegentlich kann man Kupfer in Form von Dendriten in anderen (transparenten) Kristallen finden, so z.B. die Kupfereinschlüsse in Calcit von der Quincy-Mine auf Keeweenaw. Wenn man jetzt solche Kupferdendriten, die auch recht schnell wachsen können, in einen größeren Gipskristall theoretisiert (was sogar recht plausibel ist), könnten diese wie Drähte um das eingeschlossen Tier liegen und den Strom (z.B. aus einem Blitzeinschlag) an die relevanten Stellen führen, sozusagen ein geologischer Defibrillator  ;D Zum Wiedererwecken einer (höheren) Lebensform ist das wahrscheinlich sogar am plausibelsten, da ein leitfähiger Kristall jegliche Energie um den Körper herum leiten würde, jedoch nicht in diesen hinein. Naja, soweit es überhaupt irgendwie plausibel ist, einen Jahrtausende oder Jahrmillionen alten Organismus wiederzubeleben, aber das soll ja ein Roman werden...