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Autor Thema: Gneisglimmerschiefer mit schwachen Trümern durchsetzt  (Gelesen 3406 mal)

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Gneisglimmerschiefer mit schwachen Trümern durchsetzt
« Letzte Änderung: 30 Aug 20, 14:32 von oliverOliver »

Online oliverOliver

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Gneisglimmerschiefer mit schwachen Trümern durchsetzt
« Antwort #1 am: 29 Jan 17, 20:36 »
macht hier eine Zuordnung zum Arsenopyrit Sinn ?
Zu erkennen ist er auf dem Foto jedenfalls nicht ....

und auch die Zuordnung zum Glimmerschiefer möchte ich hier mal hinterfragen ....
« Letzte Änderung: 29 Jan 17, 20:42 von oliverOliver »

Online guefz

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Re: Gneisglimmerschiefer mit schwachen Trümern durchsetzt
« Antwort #2 am: 29 Jan 17, 21:09 »
Der Arsenopyrit sind die silbrigen Flecken im Quarz. Die Schichtung des Gneises ist nicht sichtbar, da das Foto wohl rechtwinklig dazu aufgenommen wurde. Ob man das bei so wenig sichtbarem Glimmer als Glimmerschiefer bezeichnen kann, weiß ich aber auch nicht.

Günter

Online oliverOliver

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Re: Gneisglimmerschiefer mit schwachen Trümern durchsetzt
« Antwort #3 am: 29 Jan 17, 22:11 »
Zitat
Der Arsenopyrit sind die silbrigen Flecken im Quarz.

oder doch nur der dunkler graue Fleck ca. mittig im Quarzband ?

bei den helleren silberfarbenen Flecken denke ich eher an Quarzreflexe -
aber darum ging es mir ja auch nicht, sondern darum, dass es hier ja mal hieß, dass ein Foto einem Mineral nur zugeordnet werden soll, wenn dieses auf dem Foto auch deutlich erkennbar ist ....

Zitat
Die Schichtung des Gneises ist nicht sichtbar,
genau, ich würde das auch als Gneis bezeichnen.

Offline Mampfbacke

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Re: Gneisglimmerschiefer mit schwachen Trümern durchsetzt
« Antwort #4 am: 29 Jan 17, 23:24 »
Die Schichtung des Gneises ist nicht sichtbar, da das Foto wohl rechtwinklig dazu aufgenommen wurde. Ob man das bei so wenig sichtbarem Glimmer als Glimmerschiefer bezeichnen kann, weiß ich aber auch nicht.

Würde ich auch als Gneis und nicht als Glimmerschiefer ansprechen. Dazu ist der Bruch rechts im Bild, der ja dementsprechend senkrecht zur Schieferungsfläche stehen sollte. Ebenfalls sind genau diese nicht zu erkennen, obwohl dies ein wesentliches Merkmal zur Einordnung in die Gruppe der Schiefer ist.

Übrigens ist der Begriff "Schichtung" im Zusammenhang mit metamorphen Gestein fachlich nicht korrekt, um das mal ganz kurz anzumerken. Man spricht dann eher von Lagen oder Bändern.

oder doch nur der dunkler graue Fleck ca. mittig im Quarzband ?
Und die winzigen kleinen dunklen Punkte um den großen grauen drum herum.

Offline Elisabeth K.

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Re: Gneisglimmerschiefer mit schwachen Trümern durchsetzt
« Antwort #5 am: 29 Aug 20, 16:37 »
Arsenkies ist - schwer - erkennbar und dem Etikett nach stammt das Stück aus einer Probennahme der Bergakademie Freiberg, das kann man sicher so stehen lassen. Erledigt.

Online oliverOliver

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Re: Gneisglimmerschiefer mit schwachen Trümern durchsetzt
« Antwort #6 am: 29 Aug 20, 20:07 »
hmm, nochmal zum Gneis -
habe gerade gesehen, dass der für die betreffende Fundstelle nicht gelistet ist - evtl. ein Greisen?
Ich kenne leider die dortigen geologischen Verhältnisse überhaupt nicht.

Online guefz

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Re: Gneisglimmerschiefer mit schwachen Trümern durchsetzt
« Antwort #7 am: 29 Aug 20, 20:20 »
Die Bezeichnung auf dem Etikett wird eine alte Bezeichnung sein, die heute nicht mehr üblich ist. Wer kennt sich mit den dortigen Gesteinen aus und kann das in die heute übliche Bezeichnung übersetzen?

Offline smoeller

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Re: Gneisglimmerschiefer mit schwachen Trümern durchsetzt
« Antwort #8 am: 29 Aug 20, 20:23 »
Hallo,

Das Gestein ist schwierig anzusprechen, da keine Schieferung zu erkennen ist. Aber auch irgendwie nicht typisch für Greisen.

Vom Sauberg bzw.seiner Umgebung kenne ich sowohl Gneis als auch Glimmerschiefer. Die Gesteine des oberen Erzgebirges (v.a. auch von Annaberg) wurden oft auch als Gneis-Glimmerschiefer bezeichnet, da sie rein vom Gefüge her beiden Gesteinstypen entsprechen. Zum einen oft flaserige, aber noch gut durchgehende Glimmerlagen (meist Muskovit), die eher an Glimmerschiefer erinnern, auf der anderen Seite tw. schon deutlich gneisartige gesteine mit größeren Quarz-Feldspat-Linsen und -Lagen, die von Glimer umflossen werden. Meinen eigenen Aufsammlungen in den 90-er Jahren zufolge ist Glimmerschiefer dort in jedem Fall vertreten (besonders reichlich auf dem Haldengelände direkt rechts der Zufahrtsstraße, dort selten auch Granat-xx, Gneis kommt aber auch vor.

Glück Auf!
Sebastian

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Re: Gneisglimmerschiefer mit schwachen Trümern durchsetzt
« Antwort #9 am: 29 Aug 20, 21:19 »
Hallo,

Laut Bergbaumonographie Ehrenfriedersdorf S. 44: "Im Revier Sauberg sind relativ monotone , feldspatblastische Glimmerschiefer verbreitet, von den früheren Bearbeitern auch als Gneisglimmerschiefer bezeichnet".

https://slub.qucosa.de/api/qucosa%3A1643/attachment/ATT-0/

Das Gestein wäre demnach als Glimmerschiefer bzw. Feldspatglimmerschiefer zu bezeichnen.

Wenn es keine Einwände gibt, werde ich die Zuordnung entsprechend ändern. Ich werde auch versuchen, ein besseres Foto zu machen.

Jörg N.

Online guefz

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Re: Gneisglimmerschiefer mit schwachen Trümern durchsetzt
« Antwort #10 am: 29 Aug 20, 21:57 »
Hört sich sinnvoll an

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Re: Gneisglimmerschiefer mit schwachen Trümern durchsetzt
« Antwort #11 am: 30 Aug 20, 14:30 »
erledigt

 

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