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Pechblende in der Sammlung

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Sebastian:
Ja so könnte man es nennen. Ein großes Problem bei der Datierung der Erzgänge. Ich denke trotzdem nicht das dein Ansatz großen Einfluss hat.
Gruß Sebastian

Roadrunner:

--- Zitat von: Sebastian am 04 Sep 17, 15:53 ---Ja so könnte man es nennen. Ein großes Problem bei der Datierung der Erzgänge. Ich denke trotzdem nicht das dein Ansatz großen Einfluss hat.
Gruß Sebastian

--- Ende Zitat ---
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War ja auch nur ein Gedankenspiel um das Phenomen der manchmal höheren Dosis bei kleinen Stufen zu erkären. Im Endeffekt weiß man ja nie genau wieviel und vor allem was dort an Strahlenden Isotopen wirklich drin ist.
Deshalb ist zumindest ein einfacher Zähler immer angebracht um wenigstens eine Ahnung von der Intensität der Stufe zu bekommen.
Bis dann
Roadrunner

Fabian99:
Hallo Leute,

nochmal: Nach 500.000 bis 1.000.000 Jahren ist das Gleichgewicht der Isotope erreicht - umgelagert wie es will! Und bleibt konstant bis >1.000.000.000 Jahre

LG

Roadrunner:
Ist ja gut ich hab es verstanden :).
Ich werfe nur nochmal ein, das der Umlagerungsprozess teilweise auch bis in jüngste Zeit fortbestand und nicht vor 1 Mio Jahren aufhörte, gerade bei der Lagerstätte Schlema-Alberoda.
Dank uns Menschen ist es nun damit erst einmal vorbei, da wir das Zeug nahezu komplett abgebaut haben. Nun lagert sich der klägliche Rest in unseren künstlichen Lagerstätten(Halden) um. Die Nachwelt soll ja auch noch etwas davon haben oder sehe ich das falsch?
Bis dann
Roadrunner

Josef 84,55:
Hallo Markus,

schön, dass Du als Fachmann Dir die Zeit nimmst hier zu schreiben.

Arbeiten professionelle Dosisleisungsmessgeräte wirklich im Geiger-Müller Bereich oder doch im Proportionalbereich? Ich stelle es mir sehr schwierig vor ein Geiger-Müller-Zählrohr energieliniar zu bekommen, die Möglichkeiten dazu sind denke ich sehr begrenzt. Schirmung, Messvolumen und Dichte/Art des Zählgases, eventuell noch Materialien die gewollt Sekundärstrahlung erzeugen? Aber warum ein System derart verbiegen, wenn es doch Detektoren gibt, die das mit viel weniger Aufwand schaffen? Robustheit? Günstiger zu bauen?
Zumindest der FAG FH40 F2 wahr bis vor ein paar Jahren Eichbar, der Ludlum wurde 2006 von offizieller Stelle mit Ra226 kalibriert, trotzdem halte ich den Messwert des FH40 außerhalb der in der Bedienungsanleitung angegebenen +/-30%. Vielleicht sind die Geräte einfach zu alt, eine Vergleichsmessung schadet aber nicht.


--- Zitat ---Bei dünnen Schichten kommt, durch die geringere Eigenabsorption, mehr Betastrahlung zum Detektor und der Effekt der zu hohen Dosisleistung verstärkt sich dadurch.


--- Zitat ---Wieso sollte das so sein? Es stimmt zwar, dass Betateilchen aus tieferen Schichten zunehmend abgeschirmt werden, allerdings emittiert das Stück bei gleicher Material- und Dichtezusammensetzung in beiden Fällen aus gleichen Schichttiefen gleich viele Teilchen (bei ausreichender Statistik). Das heißt also umgekehrt, dass bei sehr dünnen Belägen durchaus weniger Teilchen emittiert werden können, als bei massiven Schichtdicken.
--- Ende Zitat ---

--- Ende Zitat ---

Bei gleicher Menge/Dichte kommen aus einer kompakteren Probe natürlich weniger Teilchen und Photonen. Die Eigenabsorption ist aber auch Energieabhängig und somit ändert sich das Verhältniss von gut schirmbaren Teilchen zu Photonen und auch das Verhältniss von energieärmeren zu höher energetischen Photonen. Bei einer kompakteren Probe fehlen daher vor allem die besser schirmbaren Anteile.


--- Zitat ---Gerade da liegt die Stärke der Geigerzähler, indem man schnell eventuell kontaminierendes Material erkennen kann.


--- Zitat ---Wie erkennt das denn der Geigerzähler?  ;) >:D
--- Ende Zitat ---

--- Ende Zitat ---

Nein, dazu bräuchte er noch einen Radiometer - und erkennt es dennoch nicht. ;)


--- Zitat ---Eine andere kleine aber massive Pechblendestufe ca. 1,5mm³ kommt gerademal mit 24000 imp/Min daher (138 Mikro Sievert)!


--- Zitat ---Das halte ich für das angegebene Volumen für extrem sportlich! ;)  :-\
--- Ende Zitat ---

--- Ende Zitat ---

Ein heißes Teilchen!  -  cm³

Grüße Josef

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