Also in der Monographie über Schlema (heißt Schneeberg) ist es wie folgt beschrieben:
"Auf Hornstein folgt in einigen Gängen Fluorit in oktaedrischer
Ausbildung. Nach DYMKOW 1960 (59) sind die
Oktaeder des Fluorits manchmal älter als die des Hornsteins.
Häufiger tritt jedoch Fluorit nach den darauf folgenden
dünnstängelig ausgebildeten Kristallaggregaten
des Kammquarzes auf, der die SiO2-Ausscheidung
abschließt. Sehr selten wird Kammquarz vor dem rotbraunen
Hornstein oder in diesem abgeschieden. Die
Bildung des Kammquarzes, die bis in den Anfang der
Kalzit-Pechblende-Abfolge reicht, zeigt durch Zonarbau,
Einlagerung von Hämatitschüppchen innerhalb der Kristallstöcke
sowie durch das Auftreten von hexaedrisch
ausgebildetem Fluorit innerhalb des Kammquarzes eine
geringe tektonische Bewegung während seines Absatzes
an, so dass sich auf einigen Gängen zwei Generationen
von Kammquarz aushalten lassen. Die Fluoritgenerationen
der kku-Formation zeichnen sich durch
lichte grüne, blaue oder blau-violette Farben und mitunter
durch einen auf wechselnder Färbung der einzelnen
Zonen beruhenden Zonarbau aus."
Zitat aus Bergbau Monographie Band 10, von Dr. Lipp, S. 53
Aus dem geschriebenen handelt es wohl nicht um Pseudomorphosen sondern um parallel gewachsene, prismatische Quarzkristalle.
Beste Grüße Sebastian