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Autor Thema: Für den Erhalt der Wegefreiheit im Nationalpark Hohe Tauern  (Gelesen 4768 mal)

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Offline robodoc

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Hallo Uwe,

habe gerade unterzeichnet, denn "...es gibt Grenzen, über die hinaus Schwachsinn unterbunden werden sollte..." (Heinrich Böll in "Ansichten eines Clowns")

Glück auf

Robert

Offline loismin

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Hallo.

Wenn das kommt ist das einzige was mich glücklich drüber macht, daß die Jäger dann auch nichts mehr machen dürfen ;D

Loismin

Offline oliverOliver

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  • REsearch and destroy
    • naja ....
glaubst du -
das sind doch die einzigen, die auch in den anderen nationalparks alles dürfen (oder zumindest machen)

Offline heli

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Hallo Lois,

so naiv wirst du doch nicht sein. >:D

Gefüttert wird weiter werden. Damit muss auch zum Schutz der Infrastruktur / Überäsung von Schutzwäldern weiter gejagt werden. Damit man dabei die richtigen Tiere aus dem Bestand nimmt, muss man dazu natürlich vorher die Bestände beobachten, und damit die Wege verlassen.
Und nach den Wilderern muss man ja auch Ausschau halten.
Almen werden sicher auch weiter bewirtschaftet werden. Somit kann jeder Einheimische, der das will, auch weiter abseits der Wege unterwegs sein, um nach dem Weidevieh zu schauen.


Grüße
Helmut 

Offline loismin

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Hallo.

Nun die Hoffnung daß es die auch mal treffen könnte stirbt zuletzt >:D

Lois

Offline cmd.powell

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  • Calcit vom Winterberg, Harz
Moin

Obwohl ich wahrscheinlich nie wieder in diese Gegend kommen werde, habe ich trotzdem Unterschrieben. Schon alleine weil es mich maßlos aufregt das Behörden und Regierungen anscheinend nichts anderes mehr einfällt, als Verbote auszusprechen um irgendeiner Problematik Herr zu werden.

Zu den Jägern: Bei OpenPedition steht allerdings auch, das in dem Gebiet nicht mehr gejagt werden darf:
Zitat
Außerdem ist ein absolutes Jagdverbot, ein Mineraliensammelverbot, ein Flugverbot z.B. für Paragleiter geplant.
Ob es überhaupt möglich ist, ein dermaßen und seit Jahrhunderten wenn nicht gar Jahrtausenden vom Menschen beeinflussten Ökosystem sich selbst zu überlassen und eine funktionierende natürliche Regulierung der Populationen entstehen zu lassen, wage ich massiv zu bezweifeln.

Offline loismin

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Der einzige Grund den ich da drin sehen kann ist, daß es für so einen Naturpark wieder mal Geld von der EU geben wird.
Sonst könnte mir da kein Nutzen einfallen eine uralte Kulturlandschaft zu zerstören.
Höchstens daß die Gelüste der Skiindustrie in Zaum gehalten würden, aber das sollte man doch auch anders regeln können!


Lois

Offline uwe

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Die alte Kulturlandschaft in den Sulzbachtälern ist ohnehin bereits zerstört bzw. mit Lattich und Schwarzerlen zugewuchert. Als ich vor 25 Jahren das erste mal am Saukopf im Untersulzbachtal war, gab es da noch herrliche, arteneiche Gebirgswiesen.

Im übrigen hat die Skiindustrie in den Sulzbachtälern wegen der sehr großen Lawinengefahr kaum eine Chance.

Aber trotzdem sehr schade um die vielen, vielen Fundorte dort.

Gruß
Uwe


Offline michaelh

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[/QUOTE]
Ob es überhaupt möglich ist, ein dermaßen und seit Jahrhunderten wenn nicht gar Jahrtausenden vom Menschen beeinflussten Ökosystem sich selbst zu überlassen und eine funktionierende natürliche Regulierung der Populationen entstehen zu lassen, wage ich massiv zu bezweifeln.
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Es ist möglich - dauert zwar lange, aber die Natur holt sich alles wieder :)


grüße

Michael
« Letzte Änderung: 21 Feb 17, 12:24 von michaelh »

Offline uwe

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Nee, eine Regeneration ist nicht möglich, infolge des Klimawandels. Ich habe mir von Einheimischen erzählen lassen, daß die Vegetation früher durchaus anders war, auch auf den nicht beweideten Flächen. Heute werden sich wohl bis zu einer Höhe um 2000 m keine typische Hochgebirgs Flora mehr ausbilden können, auch wenn beweidet wird. Ist mir sowieso rätselhaft, was dann mal mit den wenigen Almwirtschaften (z.B. Fink-Alm) im Nationalpark werden soll.

Gruß
Uwe