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Durch Menschen beinflusste Mineralienbildungen
oliverOliver:
Die "Anthropozän"-Diskussion ist ja nicht neu -
und dass es dieses "Zeitalter" nicht als offizielle Benennung gibt, liegt eben daran, dass die gewichtigen (geologischen) Argumente gegen eine solche Benennung überwiegen.
Aber es wird halt immer wieder mal versucht - und wie bei anderen Themen auch, eben am besten mit "reißerisch" und übertrieben sensationell dargestellten Berichten in den Medien ....
stoanklopfer:
--- Zitat von: oliverOliver am 04 Mar 17, 18:50 ---Die "Anthropozän"-Diskussion ist ja nicht neu -
und dass es dieses "Zeitalter" nicht als offizielle Benennung gibt, liegt eben daran, dass die gewichtigen (geologischen) Argumente gegen eine solche Benennung überwiegen.
Aber es wird halt immer wieder mal versucht - und wie bei anderen Themen auch, eben am besten mit "reißerisch" und übertrieben sensationell dargestellten Berichten in den Medien ....
--- Ende Zitat ---
So isses!
cmd.powell:
--- Zitat von: stoanklopfer am 04 Mar 17, 18:17 ---Zum Thema Schlackenminerale (u.a. "anthropogene" Minerale): Man könnte eine Unterscheidung zwischen "vom Menschen gezüchteten" und "auf zwar von Menschen gemachten Strukturen (Tunnels etc.), aber auf natürliche Weise (ohne Eingriff von Menschen) entstandenen Mineralen" treffen, wenn man schon will. Z.B.: Sobald eine Verbindung nur durch unmittelbaren und absichtlichen Eingriff des Menschen entstanden ist (z.B. im Labor gezüchtet, oder bei der Zementproduktion , wo ja die Entstehung bestimmter Verbindungen durch den Menschen bewusst provoziert wird), kann man sie von den Mineralen ausschließen. Schlackenminerale oder sekundäre Minerale in Minen und Tunnels z.B. könnte man als Minerale betrachten. Der Knackpunkt wären die Begriffe "unmittelbar" und v.a. "absichtlich".
--- Ende Zitat ---
Dieser Meinung/Definition würde ich mich vorbehaltslos anschließen. Ich wundere mich ebenfalls schon länger über den Ausschluss von Schlackenmineralen, auf der anderen Seite werden aber Minerale anerkannt, deren "natürliche" Bildung ich jedoch anzweifele: So wurde vor ein paar Jahren ein wasserlösliches Mineral beschrieben und von der IMA anerkannt, welches sich auf einer Kobalterzstufe in einem Museum gebildet hatte (ich habe leider nicht mehr im Kopf, welche Mineral das war, aber der Artikel dazu stand in einem Aufschlussheft). Beim Lesen kam mir sofort der Gedanke: "Wie wollen die den jetzt ausschließen, das sich das Mineral nicht nur deshalb gebildet hat, weil eine Putzfrau ihren feuchten Lappen zum Trocknen über die Stufe gelegt hat?" (Nur wegen dieser Fragestellung ist mir das Thema überhaupt im Gedächtnis geblieben). Sicherlich gibt es noch zahlreiche ähnlich Fälle, aber so ganz 100% ernst kann ich die Entscheidungen der IMA - leider - schon lange nicht mehr nehmen.
loismin:
Hallo.
Nur mein ganz unbedeutende Meinung dazu .
Von mir aus kann das natürlich bei der IMA auch geändert werden, obwohl ich kein Schlackenfreund bin.
Aber es müßte einfach beim Verkauf und Tausch usw einfach ganz sicher getrennt bezeichnet sein , beziehungsweise deutlich
als Schlackenbildung angeschrieben sein.
Loismin
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