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Schleifpulver

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Krizu:
Hallo,

gibt es da keine Probleme mit eingedrückten Schleifkörnern? Am Übergang von Fossil zu Gestein?

Mfg

Frank

nautilus:
Hallo

@Scaphit

Was brauchst Du denn genau? Von jeder Sorte ein Kilo, angefangen von 80ziger bis 1000sender Körnung? (80, 100, 200, 400, 600, 800, 1000) Mal zum ausprobieren wie es geht Ammoniten auf einer Glasscheibe anzuschleifen.
Ich glaube das ein Bekannter von meinem Bekannten (mein Bekannter ist Berufspräparator) noch Restbestände in seiner Garage hat. Er hatte mal eine Firma für Sammlerbedarf. Den könnte ich mal fragen.

Solltest Du mehr gebrauchen gibt es da eine Firma in Hamburg dessen Name mir im Moment nicht genau einfällt.(Ich glaube Erich oder so ähnlich).  Dort gibt es Silicium Carbid in grün und grau. Das grüne schleift besser, „hat mehr Biss“ ist aber auch teurer. Wenn Du größere Mengen brauchst dann nehme 50 kg Gebinde. Die sind im Verhältnis zu 25 kg nicht viel teurer.

@Krizu

bezüglich  <<gibt es da keine Probleme mit eingedrückten Schleifkörnern? Am Übergang von Fossil zu Gestein?>>
So ein großer Experte bin ich da nicht, aber bei meinen Anschliffen gab es keine Probleme mit eingedrückten Körnern. Was ich wohl Anfangs hatte waren Kratzer aber die werden mit ein bischen Übung weniger bzw. sind jetzt weg ;D

Ich habe mal zwei Bilder mit eingefügt. Das eine hat eine Bildbreite von 5 cm und das andere 15 cm . Beide Ammoniten stammen aus der Porta. Der kleinere ist ein Macrocephalus was das andere für einer ist weiß ich nicht.

schönen Gruß an alle
nautilus

nautilus:
Hier das zweite Bild  ;D

Profipräp:
Hallo Krizu,
ich würde mal gerne wissen, was du genau bearbeitest und ob du auch Dünnschliffe herstellst. Ich mache z.B. überwiegend  Großdünnschliffe für Fazies und große Fossilorganismen in der Größe von 50x50mm bis 100x150mm. Nach dem Sägen nehm ich auf der rotierenden Gußeisenläppscheibe normalerweise 120er oder 220er Pulver, dann 400er und als Abschluß 800er. Es kommen auch eine Läppmaschine (Logitech zum Handstücke Läppen und für Druckfreies Schleifen von 50x50mm Schliffen) und eine Flächenschleifmaschine (MPS 2) zum Einsatz. Porenraumfärbung und diverse Carbonatfärbemethoden kommen ebenfalls zum Einsatz. Meine  Chefs sind mit der Qualität meiner Schliffe äußerst zufrieden, auch unsere Gäste sind begeistert, was bei uns alles möglich ist. Meistens kriege ich auch von Materialien Dünnschliffe hin, bei denen andere Institute behaupten, das ginge nicht. Das einzige, was ich nicht mache, sind polierte Schliffe, weil dafür bräuchte ich eine spezielle Schliffpoliermaschine. Da wir das im Normalfall für paläontologische Schliffe nicht brauchen, hab ich das halt nicht.
Ansonsten: gut schleif.
Gruß
profipräp

Krizu:

--- Zitat von: Profipräp am 13 May 05, 08:07 ---ich würde mal gerne wissen, was du genau bearbeitest und ob du auch Dünnschliffe herstellst.

--- Ende Zitat ---

Hallo,

von 1988 bis ca 1997 waren es Kristalle für Laseranwendungen. Ekelhaft wg. planparallel, keine Wölbung und der besonderen Eigenschaften. Von weich bis Granat oder auch manchmal Metalle.

Dann Halbleiterkristalle, GaAs, Si, Schichtsysteme. Dicken Minimum war mal 8µm  ;D Normal bei Spahir 2Zoll mit der Verspannung von der Epitaxie 70 bis 90µm bis zum Hochglanz (chemisch-mechanisch). Jetzt eigentlich nur noch mal kleine Steine/Erze und Kristalle fürs mikroskopieren von Hand.

Von den Logitechs wurde ich auch immer begleitet  8) Dann aber mit den Kristallhaltern. Warst Du mal in Schottland beim Training? Oder in Willich?

Schöne Bilder  :o
MfG

Frank

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