Mineralien / Minerals / Minerales > Fluoreszenz, Lumineszenz / Fluorescence, Luminescence
Fluoreszierender Uranophan???
etalon:
Hallo Fabian,
--- Zitat ---Gerne werden aber auch Halogenlampen oder ähnliches für die Effizienz genommen. 12.0 Volt per Netzteil vorgeben, Ausrichtung und Abstand definieren und los gehts
--- Ende Zitat ---
Das bringt mir in meinem Fall leider nichts, da ich kein Spektrum von einer Kalibrierlampe habe (z.B. Neon, Th/Ar, etc.). Ich benötige die Absorptionslinien im Sonnenspektrum, um eine Wellenlängenkalibrierung machen zu können, und dann kann ich auch gleich das restliche Sonnenspektrum nehmen, was ja im Großen und Ganzen dem einer Halogenlampe entspricht (Schwarzkörperspektrum). Die Effizienzkalibrierung muss man ja nur ein mal machen, wenn man am Spektrometer nichts mehr verändert. Von daher hält sich der Aufwand in Grenzen...
ASTM 1.5 hilft mir dabei leider nicht... 8)
Grüße Markus
Fabian99:
Hallo,
die Wellenlängenkalibration ist schon klar - durfte ich mal an einem Tec5 machen, bis der Einkäufer mit den Begleitpapieren um die Ecke kam :-(
Weshalb ich beim Sonnenspektrum stutzig wurde, war der breitbandige Einfluss der Luft. Daher trifft die Schwarzkörperstrahlung nur annähernd. Aber das ganze ist vermutlich jammern auf hohem Niveau ;-)
LG
etalon:
Hallo Fabian,
--- Zitat ---Weshalb ich beim Sonnenspektrum stutzig wurde, war der breitbandige Einfluss der Luft. Daher trifft die Schwarzkörperstrahlung nur annähernd
--- Ende Zitat ---
Da hast Du recht, deshalb schrieb ich ja im Großen und Ganzen... ;)
Allerdings ist das in diesem Fall nicht ganz so kritisch, da ich ja den Fit an ein Referenzspektrum angepasst habe, welches den selben atmosphärischen Unzulänglichkeiten unterlag. Hätte ich mein Sonnenspektrum gegen ein echtes Schwarzkörperspektrum gefittet, dann gäbe es Abweichungen. Die Frage ist allerdings, über welchen Einfluss wir hier reden? Wenn ich mir ASTM 1.5 so ansehe, dann sind das keine Welten in dem Spektralbereich, welcher mich interessiert. Man könnte jetzt den Versuch mit der Halogenbirne machen, und dann die beiden Efficiencies vergleichen, aber die Abweichungen werden aus den oben genannten Gründen marginal sein. Da mache ich lieber die Fehlerbalken etwas größer... ;D
Ich will aus den Spektren auch keinen Photonenfluß als Funktion der Wellenlänge ableiten. Mir geht es mehr um die Peaklagen, deren Formen und relative Intensitäten zueinander. Ansonsten wäre eine viel sorgfältigere Bildkalibration der Spektrenaufnahmen notwendig (z.B. Darkabzug um den Dunkelstrom zu eliminieren).
Grüße Markus
Lynx:
Hallo Markus,
wenn ich mir was wünschen darf...:
Hast Du mit der neuen Kalibrierung die Messung am Uranocircit wiederholt (nehm ich mal an. Wahrscheinlich kommt das gleiche raus)?
Hast Du vielleicht auch einen (analysierten und vielleicht vom selben Fundort) Saléeitt? Und das Uranophan-Spektrum...
Bei dem Sklodowskit gab es ja einen Phophor-Anteil. Nur um sicher zu gehen, dass nicht vielleicht doch ein Saléit-Beitrag in das Sklodowskit-Spektrum mischt....
Viele Grüße, Martin
etalon:
Hallo Martin,
...ja isn heut scho Weihnachtn?... :D
Nun, eine Messung mit dem Uranocircit habe ich gemacht, aber noch nicht ausgewertet (ebenso wie mit Georgs Fluorit, das gibt dann die nächste Überraschung ;)). Das habe ich gestern einfach nicht mehr geschafft :P. Ich hatte auch gleich den Gedanken, die andere Kalibrierung mit einem neuen Spektrum zu überprüfen...
Von der Grube Clara ist bisher kein Saleeit bekannt (zumindest mir nicht). Dem Phosphoranteil bei dem Sklodowskit würde ich keine große Bedeutung beimessen. Das waren nur 1% und das auch nur in einer von zwei Messungen. Bei solch geringen Mengen würde ich die quantitative Auswertung einer so kurzen EDX-Messung sehr mit Vorsicht genießen...
Ich habe aber glaube ich noch einen Saleeit von einem anderen FO. Den kann ich auch mal spektroskopieren. Die Uranophane müssen noch kurz warten. Ich muss erst meinen Timer für Langzeitbelichtungen wieder fit machen (oder ich versuche das mal mit Magic Lantern). Da die Uranophane von der Clara so klein sind, gehen die Belichtungszeiten dann doch in den Minutenbereich mit der unempfindlichen Kamera... In zwei Wochen wollte mir Ferdl noch mal den großen Uranophan aus Menzenschwand mitbringen. Da mache ich dann auch noch ein Spektrum von.
Grüße Markus
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