Die schwach sichtbare Strahligkeit, sowie die Ritzhärte (wenig unter 6) läßt schon auf Eudialyt schließen. Eudialyt löst sich aber gut in Säuren, wobei hier aber für eine bemerkbare Reaktion mindestens Salzsäure benutzt werde sollte. Interessant ist auch die Matrix. Eudialyt kommt nur in alkalischen Gesteinen vor. "Normaler" Granit mit Quarz ist aber nicht alkalisch. Also, Matrix prüfen und einen Splitter mit Salzsäure (gibt's in jeden Baumarkt) versetzen. Übrigens, Bläschen wie bei Calzit bilden sich hier nicht.
Übrigens, Salzsäure sollte im Haushalt jedes Geowissenschaftlers vorhanden ein.
Gruß
Uwe