Günter hat völlig recht, man kann mit einer solchen Zusammenstellung sogar Landschaftsaufnahmen machen. Man muss nur beachten, dass sich ein auf Kleinbildformat bezogenes Normalobjektiv vor einem kleineren Sensor verhält wie ein Teleobjektiv, also einen kleineren Bildausschnitt liefert (was bei der Mineralfotografie durchaus erwünscht ist).
Zum Beispiel besitze ich 3 Objektive mit den Brennweiten 35, 50 und 125 mm und einen Satz Zwischenringe. Das ist völlig ausreichend. Für sehr kleine Bildbreiten kann ich auch das 35er revers, face to face, vor dem 125er betreiben und komme damit (ohne Zwischenringe) auf eine Bildbreite von nur ca. 6 mm. Dann ist meist allerdings schon stacking erforderlich.
Wenn du dich also für solch eine Lösung entscheiden solltest, ist es zweckmäßig, sich möglichst Objektive mit gleicher Aufnahme/Filtergewinde zuzulegen. Auswahl an guten und billigen Objektiven gibt es ja genug.
Es spricht übrigens auch nichts dagegen, dir später zum Body passende moderne Objektive zu zulegen, so dass du alle Optionen nutzen kannst, die der Body dir bietet,
auch wenn du diese für die Mineralfotografie nicht benötigst. Entsprechendes Budget vorausgesetzt

Für noch kleinere Bildbreiten benutze ich den gleichen Body mit Balgen und Mikroskopobjektiven bzw. ein (unendlich korrigiertes) Mikroskopobjektiv vor einem 300er Tele.
Thomas